Bundespersonal erhält Teuerung aber nichts für die Pensionskasse

Von: Christof Jakob

Der Ständerat ist auf den Vorschlag des Nationalrates eingeschwenkt. Damit ist klar: Das Bundespersonal erhält 2018 die für den Teuerungsausgleich eingestellten 0.6%, aber keine Unterstützung für die Pensionskasse.

Die Verhandlungsgemeinschaft Bundespersonal VGB, die mit den Personalverbänden PVB, Garanto, VPOD und PVfedpol die stärkste Stimme der Bundesangestellten ist, nimmt zur Kenntnis, dass nun auch vom Ständerat die Lohnmassnahmen im Umfang von 32 Mio. Franken gewährt wurden. Damit ist wenigstens der Teuerungsausgleich gewährleistet, der im Übrigen einen gesetzlich garantierten Anspruch darstellt. Im Budgetgezerre zwischen den beiden Räten fand sich hingegen keine Mehrheit für die Unterstützungsmassnahmen für die zweite Säule, die der Bundesrat beantragt hatte. Die Unterstützung wäre zum Teil über einen Nachtragskredit und teilweise über den Voranschlag finanziert worden. Nun sind der Bundesrat und die Organe der PUBLICA gefordert, hier Lösungen zu finden. Denn eine Senkung des technischen Zinses und in der Folge des Umwandlungssatzes ohne begleitende Massnahmen sind undenkbar. Der Leistungsverlust für die Bundesangestellten wäre enorm.

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