Aktuelles aus den Verwaltungseinheiten des Bundes

Bringe ein, was der VPOD in deinem Amt / deiner Verwaltungseinheit vertreten soll.

Der VPOD trifft sich regelmässig mit Direktion und HR von Verwaltungseinheiten des Bundes. Gerne bringen wir dort (ohne Nennung von Namen) die Stimmung der Angestellten und Anregungen des Personals ein.
Fragen und Anregungen bitte an: christof.jakob(at)vpodbern.ch

Agroscope

Das sozialpartnerschaftliche Treffen mit Direktor Gysi, Hr. Guidon, Fr. Plumettaz und Hr. Wüthrich (GS WBF) fand am 6. November 2017 statt. Informiert wurde auf Wunsch des VPOD über die aktuelle Situation in den Auslagerungsprojekten. Zudem wurde darauf hingewiesen, dass viele befristete Verträge aus Spargründen - anders als früher - nicht verlängert würden. Das Budget für Leistungsprämien (330'00 Fr.) wurde auf die Bereiche verteilt nach Anzahl Stellenprozenten. GL und Bereichsleitungen hätten also durchschnittlich pro Stelle gleich viel Prämien wie die übrigen Angestellten. Wie die Verteilung zwischen Gruppenleitungen und Mitarbeitenden sei, könne erst ausgewertet werden, wenn alle Mitarbeitergespräche vorbei seien. Zusätzlich gebe es weiterhin Spontanprämien (200-500 Fr.). Die Personalverbände wiesen zudem auf die teilweise herrschende Misstrauenskultur auch in Zusammenhang mit MOVE hin. Agroscope ist froh um Hinweise, wo es klemmt, weist aber auch darauf hin, dass ca. 90% der Mitartbeitenden 2016 eine Beurteilung der Stufe 3 erhalten haben. In Zusammenhang mit Telearbeit wurde auf geplante Ändeurngen auf Bundesebene hingewiesen: SItuativ soll neben dem Ermöglichen einzelner Tage Home Ofiice auch in Einzelfällen der Arbeitsweg als Arbeitszeit anrechenbar sein. Die Kompetenz dafür liegt beim direkten Vorgesetzten. Für eine regelmässige Bewilligung von mobilen Arbeitsformen ist bei Agroscope die Bewilligung durch den Direktor nötig. Dies dient der Kontrolle der Kosten (Einrichtung mobiler Arbeitsplätze) und der einheitlichen Handhabung. Weitere Themen waren die Zusammenfassung von Labors (wie dies im Liebefeld und Posieux beretis der Fall ist), die Reduktion der Stellen am Empfang (Ziel bleibt 100% Präsenz wenn finanzierbar) und der Umzug nach Posieux (geplant für 2021+)

Hintergrund: Das vorletzte Treffen fand am 4. Mai 2017 statt. Auf Wunsch des VPOD kam es zu einer Aussprache zum Thema "Stimmung beim Personal" bei dem der VPOD die Verunsicherung durch ständige Abbaumassnahmen zum Thema machte. Direktor Gysi wies darauf hin, dass der Übergang zur neuen Struktur v.a. beim Kader zu zusätzlichen Belastungen führt. Da aufgrund fehlender finanzieller Mittel nicht alle Stellen besetzt werden könnten, wachse auch dort die Belastung des Personals und die Unsicherheit insbesondere bei befristet Angestellten (diese sollen in Zukunft fünf Monate vor Vertragsende erfahren, ob ihre Stelle verlängert werde). Für 2018 könne momentan von einem stabilen Budget ausgegangen werden, was ein gutes Zeichen sei. Der Umzug nach Posieux sei definitiv, verschiebe sich aber auf 2020. Die Direktion berichtete über den Stand betreffend der 24 Kaderstellen, die auf 10 Stellen reduziert wurde. Noch drei vom Abbau Betroffene hätten bisher keine Nachfolgelösung. Weiter wurde über den Stand betreffend Auslagerung der Kulturenproduktion informiert, die "gute Chancen habe". Falls diese zustandekommt, sollen alle Mitarbeitenden zu zumutbaren Bedingungen vom neuen Träger aus der Branche übernommen werden. Für die Auslagerung fehlt aber noch die gesetzliche Grundlage.

EDA

Am 11. September 2017 fand ein weiteres Gespräch zum Projekt "Berufliche Entwicklung im EDA" statt. Betreffend der neuen Stelleneinreihung ist eine Zwischeninformation im Oktober geplant.

Hintergrund: Die Eckwerte des Projektes "System der beruflichen Entwicklung im EDA" stehen seit dem Bundesratsentscheid vom 12. April 2017 fest: Die Personalverbände haben in einigen Punkten Verbesserungen erreichen können (z.B. vierjährige Besitzstandgarantie bei Versetzungen). Auch in der Umsetzungsphase wird der VPOD wieder aktiv mitwirken. Am Austausch DR-Personalverbände vom 7. Juni 2017 wurde der Stand der Projekte, der Fahrplan und der weitere Einbezug der Personalverbände besprochen. Als erstes erfolgt nun die Erstellung von Stellenbeschrieben für alle Stellen, die bisher nicht eingereiht sind. Es ist wichtig für die Mitarbeitenden, dass die Beschriebe gut gemacht werden, denn für die Lohneinreihung kann es auf jedes Wort ankommen. Die Betroffenen sollen mitwirken können bei deren Erstellung - auch wenn die Zeit dafür sehr eng ist (bis 4. Juli). Ein Hilfsmittel dafür sind die

Referenzfunktionen in der Bundesverwaltungen - Fonctions de référance

Der VPOD hat zudem eine Aussprache zu den befristeten Verträgen im EDA verlangt. Der VPOD wies darauf hin, dass befristete Verträge nur unter bestimmten Bedingungen zulässig sind (befristete Aufträge, befristete Finanzierung) und für Dauerstellen feste Anstellungen gemacht werden müssten. Direktor Pitteloud gab zu, dass die heutige Praxis des EDA wohl nicht der Rechtssprechung des Bundesverwaltungsgerichtes entspräche. Er versuche, die Anzahl der befristeten Stellen weiter zu senken (momentan 161 bzw. 6.6% befristete Stellen im EDA, Ende 2014 seien es noch 243 bzw. 9,5% gewesen). Befristete Anstellungen brauche es aber weiterhin, um eine Flexibilität im Versetzungsprozess zu ermöglichen und Kündigungen zu vermeiden. Der VPOD begrüsst die Bemühungen, hat aber auch sein Erstaunen ausgedrückt, dass das EDA an seiner widerrechtlichen Praxis festhalten will.

Staatssekretariat für Migration (SEM)

Am 7. September 2017 fand eine Aussprache zwischen VPOD und SEM (Hr. Jeannotta, HJr. Baltisberger) betreffend Poolangestellte und DolmetscherInnen statt. Eine Fortsetzung ist für den 24. Oktober geplant.

Am 4. Juli hat der VPOD am UNOS-Sounding Board teilgenommen.

Am 31. Mai 2017 wurden die Sozialpartner von der SEM-Delegation unter Leitung von Staatsekretär Mario Gattiker aktuell informiert über das laufende Projekt UNOS, die Ressourcensituation und die Aus- und Weiterbildung SEM. Bis zu den Sommerferien soll entschieden werden, ob es nach Zürich einen zweiten Testbetrieb ab 2018 in Boudry geben und das Personal von Vallorbe dann dorthin verlegt werde. Zudem wird momentan ein Paket von Massnahmen ausgearbeitet, um den Wechsel an andere Arbeitsorte attraktiver zu machen: DIese sollen unabhängig davon gelten, ob Mitarbeitende freiwillig oder unfreiwillig die Stelle wechseln würden.
Bis zum 7. Juli sollen zudem alle bis Ende Jahr befristet Angestellten informiert werden, ob ihre Stelle verlängert wird. Aktuell hat das SEM 208 befristete Stellen (und 1021 feste Stellen), 62 davon laufen Ende Jahr aus und voraussichtlich 12 dieser Stellen könnten nicht verlängert werden. Wenn die Asylgesuche wieder zunähmen, gäbe es keinen Personalabbau (die Asylgesuchszahlen sind momentan tiefer als erwartet).

Ein nächstes Treffen wurde für den 21. November 2017 vereinbart.

BIT

Medienmitteilung des VPOD Bundespersonal zu den Entlassungen im BIT vom 15. März 2017

BLW

Auf Anregung des VPOD trafen sich die Personalverbände am 22. November 2016 mit der Direktion des BLW. Themen waren die bisher umgesetzten Sparmassnahmen, die Massnahmen die nach den (eher schlechten) Ergebnissen der letzten Mitarbeiterbefragung ergriffen wurden und der Umzug nach Liebefeld (geplant für das 1. Quartal 2018).
Auf Führungsebene wurde einiges unternommen z.B. zur Verbesserung der Konfliktkultur. Der VPOD hat die Hoffnung ausgedrückt, dass dies jetzt auch noch bei den Mitarbeitenden ohne Führungsfunktion ankommt.

Diskussionsthema war auch Home office: Dies soll dort wo sinnvoll machbar auch möglich sein. Nein sagt das BLW momentan noch dazu, Arbeitszeit für das Arbeiten auf dem Weg im Zug anzurechnen. In Zukunft werde man dies aber auch anschauen müssen.

Fedpol / BAP

Am 14. November 2016 trafen sich die Personalverbände mit der Direktorin des BAP. Themen waren: Strategie fedpol, Reo BKP, Vorhaben im Personalbereich, Entscheide Personalkredit, New Guisan, Info aus den Verbänden.

Eine interessante Diskussion ergab sich über die Förderung der Chancengleichheit: Junge Frauen fühlen sich oft nicht ernst genommen in der männerdominierten Umgebung, Männer haben teilweise Angst, sie würden benachteiligt durch die aktiv geförderte Gleichstellungspolitik. Diskussionen gab es auch betreffend der Anrechnung der Reisezeit als Arbeitszeit: Der VPOD hat klargestellt, dass bei unfreiwilliger Versetzung der zusätzliche Arbeitsweg als Arbeitszeit gelten muss, während fedpol bei "freiwilligen" PendlerInnen selber entscheiden kann, ob Wegzeiten ausnahmsweise als Arbeitszeit gelten, weil auf dem Arbeitsweg gearbeitet werden kann. Fedpol wehrt sich zudem gegen weitere Sparmassnahmen beim Personal: Diese würden zu Abbau auch bei gesetzlichen Aufgaben führen.

Publica

Am 7. November 2016 fand ein Sozialpartnergespräch mit der Leitung von Publica statt. Es ging um die Personalpoltik der Publica aber auch um die Pensionskassenpolitik, welche alle Publica-Versicherten betrifft wie z.B. die Frage, wie die geplante Senkung des Umwandlungssatz und Abfederungsmassnahmen zugunsten des Personals. Der VPOD vertritt die Interessen der Versicherten in der Kassenkommission und den paritätischen Organen.

BBL - Reinigungspersonal

Am 18. Oktober 2016 traf sich der VPOD mit dem alten und neuen Direktor des BBL. Am traditionellen Runden Tisch ging es um die Anliegen des Reinigungspersonals. Themen waren u.a. der Stellenstopp und die für 2017 geplante Erhöhung derReinigungsfläche um 7% in Zusammenhang mit dem Jon-Master System, das effizienteres Reinigen erlaube.

SBFI

Am 21. September 2016 fand ein Treffen zum Thema "Stand der Organisationsentwicklung SBFI" statt. Ein paar wichtige Aussagen: Weitere Reos seien momentan nicht geplant. Ca. 25 Lohneinreihungen aus der OE SBFI seien noch beim GS WBF hängig , sollten aber im Oktober abgeschlossen werden. Betreffend Auslagerungen sei das betroffene Personal aktuell informiert. Herr Widmer ist momentan daran, verschiedene Ressorts zu besuchen auch um auf allfälligen Unzufriedenheiten eingehen zu können. Bei der Lohneinreihung würden im WBF Erfahrungsjahre in der Regel mit 2% angerechnet (Spielraum gemäss Weisung EFD ist 1-2%). Die Karenzfrist (3 Monate) bei Stellenwechseln solle nicht ewig weitergeführt werden.

Bundesamt für Statistik (BFS - OFS)

Am 6. Juni 2016 fand beim VPOD in Bern das Sozialpartnergespräch mit der Leitung des BFS statt. Schwerpunkt waren die Sparmassnahmen.

Zusammenfassung des Gesprächs BFS-Personalverbände

seco (TC)

Am 31. Mai 2016 informierte das seco die Sozialpartner über die Ergebnisse der Reorgansation und Neueinreihungen im Leistungsbereich TC (Travail/Chômage).

Kurzzusammenfassung des Gesprächs - Präsentation seco

Dein Kontakt für Rückmeldungen und Vorschläge, die der VPOD im Rahmen der Sozialpartnerschaft in deiner Verwaltungseinheit einbringen soll.

VPOD Bern
Monbijoustr. 61
CH 3000 Bern 23

Telefon: +41 (0)31 371 67 45
Fax: +41 (0)31 372 42 37

christof.jakob(at)vpodbern.ch

Christof Jakob, Gewerkschaftssekretär VPOD: «Ich nehme deine Anregungen zur Personalpolitik in deinem Bundesamt gern entgegen.»