Aktuelles aus den Verwaltungseinheiten des Bundes

Bringe ein, was der VPOD in deinem Amt / deiner Verwaltungseinheit vertreten soll.

Der VPOD trifft sich regelmässig mit Direktion und HR von Verwaltungseinheiten des Bundes. Gerne bringen wir dort (ohne Nennung von Namen) die Stimmung der Angestellten und Anregungen des Personals ein.
Fragen und Anregungen bitte an:

SEM

Verantwortungslose SEM Personalpolitik

Das SEM hat in der vergangenen Woche Gewerkschaften und Verbände über anstehende Personalmassnahmen informiert. Insgesamt sollen rund 60 befristete Stellen nicht verlängert und zusätzlich 7 weitere befristete Stellen abgebaut werden. Bei den unbefristeten Anstellungen werden zusätzlich 15.2 FTE (Vollzeitäquivalent) gestrichen.

Begründet werden diese Schritte mit den prognostizierten Zahlen, den aktuellen Dossiers sowie dem Entlastungspaket 27 des Bundes. Teilweise sind Anpassungen aufgrund der aktuellen Entwicklungen nachvollziehbar. Nicht akzeptabel ist für uns als Gewerkschaft jedoch die Absicht mittels Revision von Art. 6 der Rahmenverordnung die Anstellungsbedingungen deutlich zu verschlechtern: Die Verantwortlichen beantragen, dass die vorgesehene maximale Dauer von drei Jahren für befristete Verträge beim SEM vollumfänglich gestrichen wird. Befristete Stellen erzeugen oft Unsicherheit, Angst und hohen Leistungsdruck, weil Beschäftigte nie wissen, wie es weitergeht. Das belastet nachweislich Gesundheit, Motivation und Arbeitsqualität.

Das SEM verspricht gegenüber den Mitarbeitenden einen verantwortungsbewussten Umgang bei der Umsetzung der aktuellen Personalpolitik. Seites Gewerkschaft werden wir verantwortungsbewusstes Handeln unmissverständlich einfordern und unsere Bedenken im Revisionsprozess zur Abschaffung der maximalen Dauer von befristeten Anstellungen klar einbringen.

Organisieren statt akzeptieren! Service und Vorteile : vpod/ssp

Hintergrund:

Am 18. September 2025 trafen sich Gewerkschaften/Personalverbände mit dem neuen Staatssekretär Mascioli sowie Frau Hutter (Planung+Ressourcen) und Herrn Weder (HR) zu einem offenen Gespräch. Diese informierten über die anspruchsvolle Ressourcensituation. Dank zusätzlichen Stellen konnten die Pendenzen von 16'000 auf 10'000 Fälle reduziert werden. Zudem gehen die Asylzahlen leicht zurück und die Stellen S-Status sind befristet. Per 1.2026 müssen ca. 90 und per 1.27 weitere 82-155 Stellen abgebaut werden. Schätzungsweise 97% des Abbaus passiere über die Nichtverlängerung von Verträgen. Kündigungen in Einzelfällen seien zwar nicht auszuschliessen (meist würde Lösungen gefunden), die Geschäftsleitung will – als Reaktion auf einen kritischen Hinweis des VPOD - in Zukunft besser kommunizieren, dass die (unbefristeten) Stellen im SEM weiterhin sicher seien.

Sorgen bereiten die Leitung die hohen Ausfälle wegen Krankheit. Deshalb hat der Staatssekretär das Thema Gesundheit zur Chefsache erklärt. Das SEM hat ein eigenes Case-Management aufgebaut, um rasch gute Lösungen bei längeren Krankheiten zu suchen.

Im Schlussvotum hat der VPOD darauf hingewiesen, dass in unserer Gewerkschaft einige Angestellte mit prekären Anstellungsbedingungen (befristet oder im Stundenlohn Angestellte, Dolmetschende mit Mandatsverträgen) organisiert sind und dass der VPOD sich ganz besonders für diese einsetzt. Der VPOD kritisierte insbesondere, dass die Tarife der Dolmetschenden während der Zeit mit hoher Inflation nie der Teuerung angepasst wurden und dass Stundenlohnangestellte darauf angewiesen sind, dass ihre Arbeit so koordiniert wird, dass sie nicht für kurze Einsätze Anreisen in Kauf nehmen müssen.

EHB

Die Personalverbände trafen sich am 15. Dezember 2025 mit Adrian Wüthrich (Präsident EHB-Rat) und der EHB-Direktorin Barbara Fontanellaz. Anwesend war auch die PeKo-Präsidentin Franziska Wettstein. Themen waren u.a.:

  • Die Stelle Leitung HR, die voraussichtlich ab Frühling 2026 wieder besetzt sein wird (Entscheid erfolgt demnächst)
  • Die Verzögerung der neuen Stellenbeschreibungen/Laufbahnen/Einreihungen, welche bisher bei den Neuangestellten aber nicht beim bestehenden Personal umgesetzt wird (Ziel ist neu Sommer 2026). Grund für die Verzögerungen sind Widerstände bzw. die Suche nach einer breit abgestützten Lösung.
  • Die aktuell stabile finanzielle Situation, falls es keine überraschenden Kürzungen durch das Parlament gibt.
  • Die Lohnmassnahmen: Der Teuerungsausgleich richtet sich nach dem Bund (Parlamentsbeschluss war eine Kürzung von 0.5% auf 0.1%). Der VPOD forderte die EHB auf, dafür den Spielraum bei individuellen Lohnmassnahmen zu nutzen. Bei diesen begrüsst der VPOD, wenn auf Abstufungen aufgrund der Beurteilung verzichtet wird.
  • Die Vereinheitlichung von OR-Löhnen und deren Angleichung an EHB-Löhne. Dies soll per 1.2026 umgesetzt und demnächst kommuniziert werden. Dies führt anfangs zu Mehrkosten (Besitzstandgarantien für bestehende Verträge), soll aber längerfristig kostenneutral sein oder sogar etwas weniger kosten.

Hintergrund vorheriges Treffen:
Die Personalverbände trafen sich am 1. Juli 2025 mit Adrian Wüthrich (Präsident EHB-Rat), dem EHB-Vizedirektor Jean-Pierre Perdrizat (die Direktorin war im Ausland) und erstmals auch in Anwesenheit der PeKo-Präsidentin Franziska Wettstein. Themen waren u.a.:

  • Die schwierige Situation im HR
  • Die Aktualisierung der Anforderungsprofile (diese sollten ab Herbst für alle Mitarbeitenden zugänglich sein). Ziel ist es, dass auf Grundlage dieser Profile allfällige Klärungen bei den MAG im November/Dezember stattfinden und dann allenfalls Anpassungen auch beim Lohn vorgenommen werden. Rückstufungen werde es sicher keine geben. Die neuen Lohneinreihungen würden bereits seit 2023 angewandt, die neuen Profile seien Präzisierungen dazu.
  • OR-Anstellungen: Eine Klärung/Harmonisierung ist per Anfang 2026 geplant. Klar sei schon jetzt, dass OR-Angestellte in Zukunft den gleichen Teuerungsausgleich wie EHB-Angestellte erhalten sollen, aber keine individuelle Lohnentwicklung.
  • Verhaltenskodex/Leitsätze zur Personalführung. Dazu kritisierte der VPOD, dass die PeKo bei den Leitsätzen nicht konsultiert wurde.
  • Lohnentwicklung/Lohnmassnahmen: Wir wurden über die Verteilung bei den Beurteilungen Ende 2024 informiert (4 A++, 52 A+, 177A, 4 B, 4 C, 2 D-Beurteilungen), insgesamt wurden für individuelle Lohnentwicklungen 0.74 Lohnprozente ausgegeben. Für 2026 ist ein ähnliches Volumen vorgesehen sowie 0.5% für die Teuerung. Der VPOD regte an, allfällige Kürzungen beim Teuerungsausgleich des Bundespersonals (welchen die EHB nicht überschreiten darf) mit zusätzlichen Stufenanstiegen auszugleichen.
  • Finanzielle Situation EHB: Falls es zu keinen Kürzungen im Parlament kommt, stehen für 2026 mehr Mittel zur Verfügung (+ 2.7%).
  • Bei der letzten Erhebung zur Lohngleichheit ergab sich eine unerklärte Differenz von 3.2% zuungunsten der Frauen. Erste Massnahmen dazu sind nun beschlossen. Lohnkorrekturen sind im Rahmen der Korrektur der Einreihungen per 1. 2026 möglich und sollten dazu beitragen, dass bei der nächsten Kontrolle (voraussichtlich Juni 2026) die Differenz kleiner wird.

Bundesamt für Statistik (BFS - OFS)

Texte français ci-dessous

Am 9. Oktober 2025 fand das Sozialpartnergespräch mit der Direktion des BFS (Hr. Ulrich, Grossen, Amstutz und Maccecchini) statt. Der Direktor beschrieb die aktuell schwierige finanzielle Lage, aber auch, dass (falls es zu keinen weiteren Sparbeschlüssen kommt), 2026 und 2027 wieder besser planbar seien. Weiterhin müssten Stellen abgebaut werden, was aber vorwiegend durch die je 20-25 jährlichen Pensionierungen bzw. sonstigen Abgänge möglich sei. Im BFS-Jobcenter seien noch drei von sieben Personen: Vier hätten eine neue BFS-interne Stelle gefunden. Über freie Stellen im BFS würden zuerst während zehn Tagen nur Personen im Jobcenter informiert und diese würden wenn nötig geschult, um einen internen Wechsel zu ermöglichen.

In Zusammenhang mit der Änderung des Lohnsystems sei noch im Herbst eine Information geplant. Bei der neuen Art der Beurteilung sind die Stellenbeschriebe die zentrale Grundlage. Deshalb betonte der VPOD, dass diese aktuell sein müssten und logischerweise auch dem neu ausgearbeiteten Einreihungssystem entsprechen sollten. Das BFS seiht dies auch so, aber 2026 bestehe nach wie vor eine Lücke, welche Einreihungen nach dem neuen System aus finanziellen Gründen wohl nicht ermöglichen werde, aber für 2027 sei die Anpassung der Lohnklassen geplant.

Die Direktion informierte zudem über die verschiedenen Teilprojekte von Strada, Verzögerungen beim Umbau in Zusammenhang mit dem schrittweisen Wechsel zu Grossraumbüros (längere Auslagerungen in Büros im UG) sowie zur Situation betreffend Kantine im BFS.

Ein nächstes Treffen der Sozialpartner ist für Frühling 2026 vorgesehen.

Ebenfalls am 9. Oktober war der VPOD über Mittag im BFS präsent mit einer Standaktion.

Le 9 octobre 2025, une réunion entre les partenaires sociaux et la direction de l'OFS (MM. Ulrich, Grossen, Amstutz et Maccecchini) a eu lieu. Le directeur a décrit la situation financière difficile actuelle, mais a également indiqué que (si aucune autre mesure d'économie n'était prise), les années 2026 et 2027 seraient plus faciles à planifier. Il faudrait encore supprimer des postes, mais cela serait principalement possible grâce aux 20 à 25 départs à la retraite et 20 à 25 autres départs annuels. Il reste encore trois personnes sur sept au « jobcenter » de l'OFS : quatre ont trouvé un nouveau poste au sein de l'OFS. Les personnes inscrites au jobcenter seront les premières informées des postes vacants à l'OFS pendant dix jours et, si nécessaire, elles seront formées afin de permettre un changement interne.

Une information est prévue à l'automne concernant la modification du système salarial. Les descriptions de poste constituent la base centrale du nouveau type d'évaluation. C'est pourquoi le SSP a souligné qu'elles devaient être à jour et, logiquement, correspondre au nouveau système de classification. L'OFS partage cet avis, mais il subsiste une lacune en 2026 qui, pour des raisons financières, ne permettra probablement pas les classifications selon le nouveau système. Toutefois, l'ajustement des classes salariales est prévu pour 2027.

La direction a également fourni des informations sur les différents sous-projets de Strada, les retards pris dans les travaux de transformation liés au passage progressif à des bureaux en open space (délocalisation prolongée dans des bureaux au sous-sol) et la situation concernant la cantine de l'OFS.

Une prochaine réunion des partenaires sociaux est prévue au printemps 2026.

Le 9 octobre également, le SSP était présent à l'OFS pendant la pause de midi avec un stand d'information.

Hintergrund: Am 17. Juni 2025 fand das Sozialpartnergespräch mit der Direktion des BFS statt. Der Direktor wies darauf hin, dass bis Ende 2025 bereits 30 von 40 Stellen, die bis 2028 abgebaut werden müssen, eingespart worden seien. Damit müssten nur noch 10 Stellen reduziert werden, was hoffentlich ohne Entlassungen möglich sein werde. Vor den Sommerferien würden mit vier Personen Gespräche geführt und Vereinbarungen im Rahmen des Sozialplans unterzeichnet. Diese sehen vor, dass intern und extern Job-Alternativen gesucht werden. Erst wenn dies nicht gelingen sollte, käme es sechs Monate nach Unterzeichnung der Vereinbarung allenfalls zu Kündigungen. Bei einer der vier Personen zeichne sich bereits eine interne Lösung ab. Betroffenen Personen empfiehlt der VPOD, vor dem Unterzeichnen der Vereinbarung Kontakt zum VPOD (oder ihrem Personalverband) aufzunehmen.
Weitere 10-15 Personen seien vom Prüfungsauftrag 2 betroffen: Bei ihnen werden bis Juni 2026 Lösungen für die Finanzierung ihrer Aufgaben gesucht. Der Direktor ist optimistisch, dass dies gelingen wird. Falls dies aber nicht funktionieren sollte, würde voraussichtlich im Juni 2026 mit ihnen eine Vereinbarung im Rahmen des Sozialplanes unterzeichnet und demzufolge würden frühestens Ende 2026 Kündigungen ausgesprochen, falls es keine andere Lösung geben sollte.2025 gibt es im BFS insgesamt 23 z.T. vorzeitige Pensionierungen sowie 20-25 Abgänge von Personen, die selbst kündigen. Damit entsteht ein Spielraum, um Lösungen für die vom Stellenabbau Betroffenen zu finden. Für sie werde im HR ein Jobcenter eingerichtet: Dieser helfe, Stellen zu vermitteln. Freie Stellen im BFS würden erst nach 10 Tagen ausgeschrieben. Der Jobcenter unterstütze die Betroffenen auch beim Erstellen des Bewerbungsdossiers.
Es wird nochmals betont, dass die Sparmassnahmen 2025 unter anderem bei der Weiterbildung nicht gut, aber nötig seien, da der Abbau von Stellen erst verzögert zu finanziellen Einsparungen führe. Die Leitung weist darauf hin, dass ihr bewusst ist, dass der Stellenabbau bei vielen im BFS zu stärkerer Belastung führt. Zudem weist er darauf hin, wie wichtig es sei, gerade jetzt im Sommer die Feriensaldi abzubauen als Beitrag zur Verbesserung der Finanzen 2025. (Wobei Ferienabbau bei Arbeitsüberlastung schwierig sein dürfte – Anmerkung des Verfassers).
Der Direktor hofft, dass es im Dezember im Parlament nicht noch zu weiteren Kürzungen kommt, welche die Planung über den Haufen werfen würde.
Die Personalverbände weisen darauf hin, dass dem Personal des BFS gerade sehr viel zugemutet wird: Stellenabbau, Verzögerung der korrekten Lohneinreihung im BFS, Sparpaket beim Bund (Verschlechterungen bei Ferien, Dienstaltersgeschenk, Pensionskasse) und Einsparungen mit der «Optimierung» des Lohnsystems.

Le 17 juin 2025, l'entretien des partenaires sociaux avec la direction de l'OFS a eu lieu. Le directeur a indiqué qu'à la fin de l'année 2025, 30 des 40 postes qui doivent être supprimés d'ici 2028 avaient déjà été économisés. Il ne resterait donc plus que 10 postes à réduire, ce qui, espérons-le, sera possible sans licenciements. Avant les vacances d'été, des entretiens seraient menés avec quatre personnes et des accords seraient signés dans le cadre du plan social. Ces accords prévoient la recherche d'alternatives de travail en interne et en externe. Ce n'est que si cela ne devait pas aboutir que des licenciements seraient éventuellement prononcés six mois après la signature de l'accord. Une solution interne se dessine déjà pour l'une des quatre personnes. Le SSP recommande aux personnes concernées de prendre contact avec le SSP (ou leur association du personnel) avant de signer l'accord.
10 à 15 autres personnes sont concernées par le mandat d'audit 2 : Des solutions pour le financement de leurs tâches seront recherchées auprès d'elles jusqu'en juin 2026. Le directeur est optimiste quant à la réussite de cette démarche. Mais si cela ne devait pas fonctionner, un accord serait probablement signé avec eux en juin 2026 dans le cadre du plan social et, par conséquent, des licenciements seraient prononcés au plus tôt fin 2026 s'il n'y avait pas d'autre solution.

En 2025, il y a au total 23 départs à la retraite, en partie anticipés, à l'OFS, ainsi que 20 à 25 départs de personnes qui démissionnent elles-mêmes. Il y a donc une marge de manœuvre pour trouver des solutions pour les personnes touchées par les suppressions de postes. Pour eux, un centre d'emploi sera mis en place au sein des RH : Celui-ci aide à trouver des postes. Les postes vacants à l'OFS ne sont publiés qu'après 10 jours. Le Jobcenter aide également les personnes concernées à préparer leur dossier de candidature.

Il est à nouveau souligné que les mesures d'économie 2025, entre autres dans la formation continue, ne sont pas bonnes, mais nécessaires, car la suppression de postes n'entraîne des économies financières qu'avec un certain retard. La direction indique aussi qu'elle est consciente que les suppressions de postes entraîneront une charge de travail plus importante pour beaucoup à l'OFS. Il souligne en outre l'importance de réduire les soldes de vacances, surtout maintenant en été, pour contribuer à l'amélioration des finances 2025 (sachant que la réduction des vacances sera difficile en cas de surcharge de travail - note de l'auteur).

Le directeur espère qu'en décembre, le Parlement ne procédera pas à de nouvelles coupes, ce qui bouleverserait la planification.

Les associations du personnel font remarquer que le personnel de l'OFS est actuellement soumis à de nombreuses contraintes : Suppression de postes, retard dans la classification correcte des salaires à l'OFS, paquet d'économies à la Confédération (détérioration des vacances, cadeau d'ancienneté, caisse de pension) et économies avec « l'optimisation » du système salarial.

Hintergrund:

Am 28.November 2024 fand das Sozialpartnergespräch mit der Direktion des BFS statt. Der Direktor erläuterte die geplanten Umstrukturierungen und wies auf die schwierige finanzielle Situation hin: Es müssten 10 Mio. Franken gespart werden, 3.5 bis 4 Mio. davon beim Personal. Eine halbe Mio. sei bereits im laufenden Jahr nachhaltig gespart worden: Seit März würden Abgänge teilweise nicht mehr ersetzt. Dies werde fortgesetzt. Das BFS sei unterfinanziert (was der EFK-Bericht belege). Das BFS bemühe sich um zusätzliche Finanzierungen, das Umfeld sei aber schwierig. Die Umsetzung der Neueinreihung sei momentan aus finanziellen Gründen nicht möglich, aber auch politisch nicht opportun.
Die Personalverbände betonten, dass Unzufriedenheit und Ängste (insbesondere vor Kündigungen) beim Personal spürbar seien.
Die BFS-Leitung wies darauf hin, dass Kündigungen zwar nicht ausgeschlossen seien, aber es würden Einzelfälle bleiben: Entlassungen seien die allerletzte Massnahme.
Ein nächstes Gespräch soll im März 2025 stattfinden.

L'entretien des partenaires sociaux avec la direction de l'OFS a eu lieu le 28 novembre 2024. Le directeur a expliqué les restructurations prévues et a souligné la situation financière difficile : 10 millions de francs devraient être économisés, dont 3,5 à 4 millions sur le personnel. Un demi-million a déjà été économisé de manière durable cette année : Depuis mars, certains départs ne sont plus remplacés. Cette pratique va se poursuivre. L'OFS est sous-financé (ce que prouve le rapport du CDF). L'OFS s'efforce d'obtenir des financements supplémentaires, mais le contexte est difficile. La mise en œuvre de la nouvelle classification n'est actuellement pas possible pour des raisons financières, mais elle n'est pas non plus opportune sur le plan politique.
Les associations du personnel ont souligné que le mécontentement et les craintes (notamment de licenciement) étaient perceptibles parmi le personnel.
La direction de l'OFS a indiqué que des licenciements n'étaient certes pas exclus, mais qu'ils resteraient des cas isolés : Les licenciements seraient la toute dernière mesure à prendre.
Un prochain entretien devrait avoir lieu en mars 2025.

EDA/DFAE

Der VPOD traf sich am 9. September 2025 mit Bundesrat Ignazio Cassis. Da einige Informationen EDA-intern bleiben sollen, wird die Zusammenfassung des Gesprächs nur an EDA-Angestellte abgegeben.

Le SSP a rencontré le conseiller fédéral Ignazio Cassis le 9 septembre 2025. Certaines informations devant rester internes au DFAE, le résumé de l'entretien n'est communiqué qu'aux employé-e-s du DFAE.

Agroscope

Am Sozialpartnergespräch vom 3.7. 2025 wurden diverse von VPOD und PVB eingereichte Fragen diskutiert:

Sparmassnahmen: Die im Dezember vom Parlament beschlossene Kürzung in der Forschung (7 Mio. Franken bei Agroscope) konnte dank Hilfe durch das BLW und das GS umgesetzt werden, ohne dass das Personal angetastet wurde (ausser, dass einzelne Anstellungen etwas verzögert wurden). Die Kürzung sollte nur für 2025 gelten. Beim Stellenabbau 2024 komme es zu drei Trennungen: Einmal sei eine Frühpensionierung möglich gewesen, bei zwei weiteren Personen sei die Lösung noch offen.

Fluktuation: Von 2023 auf 2024 sind die Stellenwechsel von 43 auf 51 angestiegen. Dass besonders viele langjährige Mitarbeitende gehen würden, sei aus den Zahlen nicht ersichtlich.

Führungsstil: Dort, wo es Probleme gebe, werde eingeschritten. Führungsgrundsätze werde mit allen neuen Vorgesetzten besprochen. Neue Kader müssten ein Assessment bestehen.

Umzug nach Posieux: Aktuell werden neue Verträge ausgestellt und fast alle der 110-115 betroffenen Mitarbeitenden haben vor, an den neuen Arbeitsort zu wechseln (es kann aber bis zum Umzugsterm im Juli/August 2026 noch zu Kündigungen kommen). Noch nicht klar ist, ob es in zwei Jahren wegen der geringeren Ortszulage zu Lohnsenkungen kommen wird: Der VPOD wird sich bei den Verhandlungen zu den Übergangsregelungen zum neuen Lohnsystem für eine Besitzstandregelung auf dem heutigen Lohn einsetzen.

Arbeitsprogramm 2026-29: Dies dürfte zur Änderung der inhaltlichen Arbeit für viele Mitarbeitende führen und auch einige Stellenbeschriebe dürften ändern (aber kaum die Lohnklassen).

Für Rückfragen oder bei Interesse an den detaillierten Präsentationsfolien könnt ihr euch gerne an den wenden.

Hintergrund: Am Sozialpartnergespräch vom 9.12 2024 mit Eva Reinhard (Leiterin Agroscope), Thomas Gentil (Leiter Ressourcen), Andrea Burkhard (HR) und Daniel Wüthrich (GS WBF) wurden diverse von VPOD und PVB eingereichte Fragen diskutiert:
- Es sei gelungen, zusätzlich mindestens 10 Stellen über Drittmittel zu finanzieren. Abgebaut würde auch vereinzelt bei befristeten Stellen, die nicht verlängert würden. Im laufenden Jahr seien drei Stellenaufhebungen beschlossen worden. Dennoch seien Stellenstreichungen 2025 in den bereits definierten Bereichen nicht auszuschliessen. Der VPOD forderte die Agroscope-Leitung auf, möglichst bald zu kommunizieren, wenn klar sei, dass kein weiterer Abbau mehr nötig sei (zumindest bis zu neuen politischen Vorgabgen): Dies könnte Angst und Verunsicherung abbauen. Bei den gestützt auf den Bericht Gaillard vom Bundesrat beschlossen Einsparungen 2026-28 sei Agroscope bereits jetzt gut auf Kurs.
- Beim Umzug nach Posieux (auf Anfang 2026 geplant) ist für viele relevant, ob sie im Homoffice und unterwegs arbeiten könnten. Dafür gelten die allgemeinen Regelungen der Bundesverwaltung: Departement und Agroscope machen keine zusätzlichen Vorgaben (kein maximaler Anteil Homeoffice pro Woche) - Abmachungen müssten mit den Vorgesetzten getroffen werden.
- Die Löhne von Docs und Postdocs sind rückwirkend ab 1. 2024 an die neuen Bandbreiten des SNF angepasst und damit die Teuerung ausgeglichen worden.

Dein Kontakt für Rückmeldungen und Vorschläge, die der VPOD im Rahmen der Sozialpartnerschaft in deiner Verwaltungseinheit einbringen soll.

VPOD Bern
Monbijoustr. 61
CH 3000 Bern 23

Telefon: +41 (0)31 371 67 45
Fax: +41 (0)31 372 42 37

Christof Jakob, Gewerkschaftssekretär VPOD: «Ich nehme deine Anregungen zur Personalpolitik in deinem Bundesamt gern entgegen.»