Aktuelle Lohnverhandlungen

Der VPOD ist Sozialpartner, verhandelt für dich mit den Arbeitgebern und informiert über Löhne und Anstellungsbedingungen.

Lohnverhandlungen für 2020

Kanton Bern: Spitäler

Wer sich auf der Arbeit umziehen muss, erhält ab April 2020 neu 50.- rsp. 60.- Fr. pro Monat (bei 100%). Dies gilt für alle GAV Spitäler und Kliniken im Kanton Bern: 60 Fr. gelten für die Insel Gruppe (längere Wege), 50 Fr. für die übrigen Spitäler und Kliniken.
Zusätzlich konnten sich die SozialpartnerInnen auf eine individuelle Lohnerhöhung (bei der Inselgruppe 0.5%, bei den übrigen Spitälern und Kliniken 0.4%) einigen und eine Erfolgsprämie vereinbaren, die allen zukommt.

Medienmitteilung von VPOD Bern, SBK, VSAO und diespitäler.be zu Lohn, Prämien und Umkleidezeit vom 15.1.2020
CP du SSP VPOD Berne, ASI, ASMAC et diespitäler.be sur les salaires, primes et temps pour se changer du 15.1.2020

Kanton Bern: Verwaltung, Lehrkräfte

Nach der Genehmigung des Voranschlages 2020 durch den Grossen Rat hat der Regierungsrat eine Erhöhung der Lohnsumme um 1,7% (inkl. 0,2% Teuerungsausgleich) beschlossen. Für individuelle Lohnerhöhungen können per 1. Januar 2020 (Kantonspersonal) bzw. 1. August 2020 (Lehrkräfte) 1,5% der Lohnsumme eingesetzt werden. Mehr hier:

Medienmitteilung des VPOD Bern Kanton zu den Lohnmassnahmen 2020 vom 5. Dezember 2019

Mit der Genehmigung des Voranschlages hat der Grosse Rat auch die Erhöhung der Gehaltsklasse (GK) für die Lehrpersonen der Volksschule per 1.8. 2020 beschlossen und zwar von der GK 6 zur GK 7, was bei einem vollen Pensum 200 bis 450 Fr. mehr Lohn pro Monat bedeutet.

Diese Änderung betrifft auch die Lehrpersonen der Musikschulen. Der VPOD steht seit Anfang 2019 mit der Erziehungsdirektion ERZ in engem Kontakt um eine Lösung für die Befürchtungen der Musikschulen, dass sie die Elternbeiträge erhöhen müssen um die Mehrkosten auffangen zu können, gefunden werden kann. Wir bleiben dran und informieren euch, sobald eine Lösung gefunden werden konnte.

Lehrkräfte erhalten abhängig von den Berufserfahrungsjahren folgende Erhöhung ihrer Gehaltsstufen:
4 Gehaltsstufen bei 1-7 Jahren Berufserfahrung
3 Gehaltsstufen bei 8-17 Berufsjahren
2 Gehaltsstufen bei über 18 Jahren Erfahrung

Bundesverwaltung

In der Bundesverwaltung erhalten die Angestellten per 1.1.2020 1% mehr Lohn: 0.5% Teuerungsausgleich sowie 0.5% Reallohnerhöhung.Weitere Anliegen aus der VPOD-Umfrage beim Bundespersonal bleiben auf der Pendenzenliste: WIr bleiben dran.

Lohnabschlüsse für 2019

Insel Gruppe

2019 stehen total 0.9 Prozent der Gesamtlohnsumme für individuelle Lohnerhöhungen zur Verfügung. 0.2 Prozent davon werden für strukturelle Lohnmassnahmen verwendet (vornehmlich im Bereich ausgewählter Pflege- resp. MTT-Funktionen). Die restlichen 0.7 Prozent werden individuell durch die jeweiligen Vorgesetzten verteilt.Die individuelle Lohnrunde erfolgt per 1. April 2019. Die strukturellen Erhöhungen werden per 1. Juli umgesetzt, mit rückwirkender Wirkung per 1. April 2019.Zudem wird bei einem positiven Geschäftsergebnis 2019 (Gewinn von mehr als CHF 5 Mio.) Anfang 2020 allen Mitarbeitenden eine Einmalprämie ausbezahlt werden. Hierfür stehen Mittel in der Höhe von maximal 0.4% der Lohnsumme zur Verfügung.

Kliniken (RPD) und Spitäler (RSE)

Nach vier Jahren gibt es endlich wieder eine generelle Lohnerhöhung. Das heisst alle Angestellten erhalten mindestens 0.25 Lohnprozent mehr. Zudem werden 0.5% individuell verteilt. Total wird per 1. April 2019 eine Lohnsumme von 0.75% verteilt.
Nach vier Verhandlungsrunden haben beide GAV-Parteien die Paritätische Kommission (Pariko) angerufen. In der Pariko konnte eine Einigung erzielt werden. Alle Betriebe setzen diesen Einigungsvorschlag per 1. April in ihren Häusern um.

Heime

Heime und Spitex-Betriebe erhalten vom Kanton 0.7% mehr Mittel und gewähren in der Regel individuelle oder generelle Lohnmassnahmen mindestens in diesem Umfang.

Bundesverwaltung

0.8% Teuerungsausgleich erhält das Bundespersonal per Januar 2019 und aufgrund der Nachverhanldungen im Febraur 2019 werden ab Juli 2019 noch 0.2% zusätzlich bezahlt. Damit ist die volle Teuerung (0.9%) ausgegelichen, aber für 2020 braucht es auch Reallohnmassnahmen (200 Fr. mehr für alle), denn die finanzielle Lage des Bundes ist ausgezeichnet.

Kanton Bern: Verwaltung, Lehrkräfte

Der Regierungsrat des Kantons Bern hat für 2019 die Korrektur von Lohnrückständen gestoppt und die dafür vorgesehenen 0.3% gekürzt. Der VPOD protestierte gegen diesen Entscheid.
Medienmitteilung des VPOD Bern Kanton zum Voranschlag 2019 vom 24. August 2018

Ansonsten gelten dieselben Lohnmassnahmen wie im Vorjahr:
In der Kantonsverwaltung stehen für individuelle Lohnerhöhungen Mittel im Umfang von 1.5% zur Verfügung. Bei Beurteilung A gibts bis 4, bei A+ bis 7 und bei A++ bis 10 Stufen mehr.

Lehrkräfte erhalten abhängig von den Berufserfahrungsjahren folgende Erhöhung ihrer Gehaltsstufen:
4 Gehaltsstufen bei 1-7 Jahren Berufserfahrung
3 Gehaltsstufen bei 8-17 Berufsjahren
2 Gehaltsstufen bei über 18 Jahren Erfahrung

Stadt Bern

Der Gemeinderat beantragt dem Stadtrat einen Nachtragskredit, um die Löhne wegen der Teuerung um 1% zu erhöhen.

Lohnabschlüsse für 2018

Kanton Bern: Verwaltung, Lehrkräfte, Spitäler, Heime

In der Kantonsverwaltung und für die Lehrkräfte standen für individuelle Lohnerhöhungen Mittel im Umfang von 1.5% plus zusätzlich 0.3% für Angestellte mit Lohnrückständen zur Verfügung. Die individuelle Verteilung erfolgte 2018 nach denselben Regeln wie 2019 (siehe oben).

Im Gesundheitsbereich wurden per 1. April 2018 folgende Massnahmen ausgehandelt:
Die Lohnabschlüsse 2018 im Gesundheitsbereich im Detail und unsere Einschätzung

Bundesverwaltung

Das Parlament hat (entgegen der Empfehlung des Bundesrates, der statt Lohnmassnahmen das Geld in die Pensionskasse einzahlen wollte) für das Bundespersonal Lohnmassnahmen im Umfang von 0.6% beschlossen.

Mehr Informationen zu den Anstellungsbedingungen findest du auf den jeweiligen Branchenseiten:

Bildungsbereich
Bundesverwaltung
Gesundheitsbereich
Kantonsverwaltung
Sozialbereich

Lohnabschlüsse 2017

Kanton Bern: Verwaltung, Lehrkräfte, Spitäler, Heime

Details und einen Kommentar zu den für 2017 beschlossenen Lohnerhöhungen sowie einen Kommentar dazu findest du im angefügten

Artikel zur Lohnrunde 2017 Kanton, Bildung, Spitäler und Pflegeheime

Bundesverwaltung

Trotz Milliardengewinn gab es eine Nullrunde beim Lohn des Bundespersonals.Wer noch nicht im Lohnmaximum ist, erhielt einen reduzierten Lohnanstieg je nach Leistungsbeurteilung.

Medienmitteilung von VPOD, pvb, garanto, pvfedpol zu den Lohnverhandlungen vom 7. November 2016
Communiqué de SSP, apc, garanto, apfedpol sur les négociations salariales du 7 novembre 2016

Lohnabschlüsse 2016

Bundesverwaltung: keine generellen Lohnerhöhung, geringere individuelle Lohnentwicklung
Kantonsverwaltung Bern: 1.8% individuelle Lohnanstiege
Lehrkräfte Kanton Bern: Per 1.8.2016: Erhöhung um 2-4 Stufen abhängig von der Anzahl Erfahrungsjahre
Spitäler: Für die dem Inselspital bzw. dem GAV bernischer Spitäler unterstellten Angestellten wurde per 1.4. 2016 eine Erhöhung der Lohnsumme von 1.0 bzw. 0.9% ausgehandelt. Neben der Erhöhung der Nacht- und Wochenendzulage von 5 auf 6 Franken pro Stunde gibt es individuelle und strukturelle Lohnanpassungen.