Aktuelle Lohnverhandlungen

Der VPOD Region Bern verhandelt für dich mit den Arbeitgebern und informiert über die beschlossenen Lohnmassnahmen.

Der VPOD ist Sozialpartner und verhandelt im Rahmen von GAV und in öffentlichen Anstellungsverhältnissen über Löhne und Anstellungsbedingungen.

Lohnverhandlungen für 2020

Bundesverwaltung

Die erste Verhandlungsrunde mit Bundesrat Maurer ist für Februar 2019 geplant. Im Hinblick auf die Verhanldungen macht der VPOD eine Umfrage zu den Anliegen des Bundespersonals:

Umfrage deutsch - Sondage en français

Lohnabschlüsse für 2019

Bundesverwaltung

0.8% Teuerungsausgleich erhält das Bundespersonal per Januar 2019 sicher. Der VPOD und die Personalverbände sind damit nicht einverstanden und es kommt deshalb im Februar 2019 zu Nachverhandlungen über eine allfällige nachträgliche Gewährung des vollen Teuerungsausgleichs, denn die finanzielle Lage des Bundes ist ausgezeichnet. Die Lohngespräche fanden am 22.11.18 statt.

Mehr dazu

Kanton Bern: Verwaltung, Lehrkräfte, Spitäler, Heime

Der Regierungsrat des Kantons Bern hat für 2019 die Korrektur von Lohnrückständen gestoppt und die dafür vorgesehenen 0.3% gekürzt. Der VPOD protestierte gegen diesen Entscheid.
Medienmitteilung des VPOD Bern Kanton zum Voranschlag 2019 vom 24. August 2018

Ansonsten gelten dieselben Lohnmassnahmen wie im Vorjahr:
In der Kantonsverwaltung stehen für individuelle Lohnerhöhungen Mittel im Umfang von 1.5% zur Verfügung. Alle Angestellten erhalten eine Erhöhung um mindestens 3 Gehaltstufen. Bei Beurteilung A gibts bis 4, bei A+ bis 7 und bei A++ bis 10 Stufen mehr.

Lehrkräfte erhalten abhängig von den Berufserfahrungsjahren folgende Erhöhung ihrer Gehaltsstufen:
4 Gehaltsstufen bei 1-7 Jahren Berufserfahrung
3 Gehaltsstufen bei 8-17 Berufsjahren
2 Gehaltsstufen bei über 18 Jahren Erfahrung

Die Verhandlungen zu den Lohnmassnahmen in den Spitälern per 1. April 2019 sind noch nicht abgeschlossen.

Heime und Spitex-Betriebe erhalten vom Kanton 0.7% mehr Mittel und gewähren in der Regel individuelle oder generelle Lohnmassnahmen mindestens in diesem Umfang.

Lohnabschlüsse für 2018

Kanton Bern: Verwaltung, Lehrkräfte, Spitäler, Heime

In der Kantonsverwaltung und für die Lehrkräfte standen für individuelle Lohnerhöhungen Mittel im Umfang von 1.5% plus zusätzlich 0.3% für Angestellte mit Lohnrückständen zur Verfügung. Die individuelle Verteilung erfolgte 2018 nach denselben Regeln wie 2019 (siehe oben).

Im Gesundheitsbereich wurden per 1. April 2018 folgende Massnahmen ausgehandelt:
Die Lohnabschlüsse 2018 im Gesundheitsbereich im Detail und unsere Einschätzung

Bundesverwaltung

Das Parlament hat (entgegen der Empfehlung des Bundesrates, der statt Lohnmassnahmen das Geld in die Pensionskasse einzahlen wollte) für das Bundespersonal Lohnmassnahmen im Umfang von 0.6% beschlossen.

Mehr Informationen zu den Anstellungsbedingungen findest du auf den jeweiligen Branchenseiten:

Bildungsbereich
Bundesverwaltung
Gesundheitsbereich
Kantonsverwaltung
Sozialbereich

Lohnabschlüsse 2017

Kanton Bern: Verwaltung, Lehrkräfte, Spitäler, Heime

Details und einen Kommentar zu den für 2017 beschlossenen Lohnerhöhungen sowie einen Kommentar dazu findest du im angefügten

Artikel zur Lohnrunde 2017 Kanton, Bildung, Spitäler und Pflegeheime

Bundesverwaltung

Trotz Milliardengewinn gab es eine Nullrunde beim Lohn des Bundespersonals.Wer noch nicht im Lohnmaximum ist, erhielt einen reduzierten Lohnanstieg je nach Leistungsbeurteilung.

Medienmitteilung von VPOD, pvb, garanto, pvfedpol zu den Lohnverhandlungen vom 7. November 2016
Communiqué de SSP, apc, garanto, apfedpol sur les négociations salariales du 7 novembre 2016

Lohnabschlüsse 2016

Bundesverwaltung: keine generellen Lohnerhöhung, geringere individuelle Lohnentwicklung
Kantonsverwaltung Bern: 1.8% individuelle Lohnanstiege
Lehrkräfte Kanton Bern: Per 1.8.2016: Erhöhung um 2-4 Stufen abhängig von der Anzahl Erfahrungsjahre
Spitäler: Für die dem Inselspital bzw. dem GAV bernischer Spitäler unterstellten Angestellten wurde per 1.4. 2016 eine Erhöhung der Lohnsumme von 1.0 bzw. 0.9% ausgehandelt. Neben der Erhöhung der Nacht- und Wochenendzulage von 5 auf 6 Franken pro Stunde gibt es individuelle und strukturelle Lohnanpassungen.