Klares Nein zur Lehrplan-Initiative - Weg frei für Lehrplan 21

Von: Béatrice Stucki

Mit einem deutlichen Nein lehnt die Stimmbevölkerung des Kantons Bern die Initiative «Lehrpläne vors Volk» ab. Damit bestätigt sie, dass der mit HarmoS eingeschlagene Weg weitergegangen werden soll, Lehrpläne von Fachpersonen erarbeitet werden sollen und diese im Interesse einer starken und unab-hängigen Volksschule auf keinen Fall zum Spielball der Politik werden dürfen.

Das breit abgestützte Komitee aus FDP, BDP, glp, CVP, EVP, SP, Grüne, VPOD, VSLBE, Bildung Bern, Berner KMU, HIV des Kantons Bern und Vertretern der SVP nimmt das deutliche Abstimmungsergebnis von 76.7%:23.3 mit grosser Freude und Erleichterung zur Kenntnis.
Das klare Nein heute zeigt deutlich, dass die Bernerinnen und Berner den eingeschlagenen Weg als sinnvoll erachten, dass die Lehrpersonen auch mit dem Lehrplan 21 die wichtigsten Schlüsselpersonen für einen er-folgreichen Schulunterricht bleiben und auch, dass das Argument der Demokratie nur als Vorwand verwen-det wurde, um letztlich die Einführung des Lehrplans 21 durch die Hintertüre zu verhindern.
Das dies nicht geschieht, war ein Hauptanliegen der NEIN Komitee-Mitglieder aus Wirtschaft- und Bildungs-kreisen. Das NEIN-Komitee ist nach dem deutlichen Resultat heute überzeugt, dass die Erziehungsdirektion die Umsetzung des Lehrplan 21 nun mit dem bisherigen Engagement weiterführen wird und somit der defi-nitiven Einführung des Lehrplans 21 ab August 2018 nichts mehr im Weg steht.

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