Sonderschulen gleichstellen

Von: Béatrice Stucki

Im Rahmen der Vernehmlassung nimmt der VPOD Bern Kanton Stellung zur geplanten Änderung des Volksschulgesetzes.

Der VPOD hat die Überführung der Sonderschulen von Beginn weg unterstützt. Der Kanton Bern ist seit vielen Jahren der einzige Kanton, der die Sonderschulen in der Gesundheits- und Fürsorgedirektion ansiedelt. Mit der Ungleichbehandlung der Ausbildung von Kinder mit und/oder ohne Behinderung, verstösst er in krasser Form gegen das Gleichstellungsgesetz des Bundes.

Bei der Überführung der Sonderschule in die Volksschule muss darauf geachtet werden, dass der Zusammenarbeit von Volkschule und besondere Volksschule höchste Beachtung geschenkt wird, diese Zusammenarbeit aber auch von beiden Seiten eingefordert wird. Im Sinne des Gleichstellungsgesetzes sollen die besonderen Volksschulen wo möglich (heisst wahrscheinlich primär im urbanen Raum/grösseren Städten) «Abteilungen» der Regelschulen werden und mit den Volksschulen zu einer Schule zusammenwachsen. Gegen Aussen soll kein Unterschied zwischen den Institutionen mehr sichtbar sein. Ein Beispiel, wo dies bereits gelebt wird, ist die Schule Tscharnergut in Bern.

Mehr dazu in der

Vernehmlassungsantwort des VPOD Bern Kanton zur Änderung des Volksschulgesetzes vom 20.11. 2019

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