VPOD kritisiert die Lohnentwicklung der Insel-Leitung

Von: Béatrice Stucki, Gewerkschaftssekretärin VPOD Bern

Der Lohn des CEO der Inselgruppe wurde – gegenüber dem Lohn seines Vorgängers - um 34% erhöht. Angesichts der Abbaumassnahmen beim Personal für den VPOD ein unverständliches Vorgehen.

Der VPOD Bern hat die Berichterstattung zur Lohnentwicklung des CEO’s der Inselgruppe, Herrn Uwe Joacham mit Befremden zur Kenntnis genommen.

Nach angekündigten Sparmassnahmen, Personalabbau und Verzicht auf Investitionen in kleineren Spitälern und einer sehr zurückhaltenden Lohnpolitik für das Personal ist dieser enorme Lohnanstieg für den CEO und die Geschäftsleitung nicht zu rechtfertigen.

Für das Pflegepersonal, welches seine Arbeit auch immer unter hohem Druck ausübt und seit Jahren nur geringe Lohnanpassungen bekommt, sind derartige Lohnentwickungen un-verständlich.

Angesichts der erwähnten Umstände rechtfertigt auch das gute Rechnungsergebnis dieses Verhalten des Verwaltungsrates nicht. Auch, wenn das Personal durch eine Einmalprämie ein wenig am guten Ergebnis beteiligt werden wird.

Der VPOD wird, gemeinsam mit den GAV-Partnern VSAO und SBK, beim Verwaltungsrats-präsidenten Bernhard Pulver, eine Aussprache verlangen.

Medienmitteilung des VPOD Bern Kanton zum Lohn Insel-Leitung vom 11. März 2020 als PDF