Höchste Zeit für den Teuerungsausgleich

Von: Angela Zihler und Christof Jakob, GewerkschaftssekretärInnen VPOD Bern

Das Personal des Kantons Bern will den vollen Teuerungsausgleich und Reallohnerhöhungen. Direkt vor den heutigen Lohngesprächen der Sozialpartner hat die Gewerkschaft VPOD die gesammelten Forderungen des Personals der zuständigen Finanzdirektorin Astrid Bärtschi und der Bildungsdirektorin Christine Häsler übergeben.

Der VPOD hat bei Angestellten, die von den Lohnmassnahmen des Kantons betroffen sind, Forderungen gesammelt. Ein paar davon:

«Mehr Geld, sonst geht die Pflege unter», «Kein Geld, keine Mitarbeiter», «Endlich Taten statt leere Worte», «Applaus genügt eben nicht», «Jetzt den vollen Teuerungsausgleich und Reallohnerhöhungen, damit ich mir wenigsten erholsame Ferien leisten kann», «Ich habe ein Leben lang im Altersheim gearbeitet – mit 62 war ich körperlich erschöpft, die Rente reicht fürs Existenzminimum», «mehr Solidarität mit allen MitarbeiterInnen der unteren Lohnklassen».

Der VPOD fordert, dass jetzt genug Geld eingestellt wird für Lohnmassnahmen 2025: Diese gelten nicht nur für das Kantonspersonal und die Lehrkräfte, sondern auch für das Personal in Heimen, Spitex und sozialen Institutionen.

Der Rückstand auf die Teuerung beträgt 2.3% und zudem wird für 2024 eine Teuerung von 1.5% erwartet. Die aufgelaufene Teuerung muss ausgeglichen und die Stufenanstiege finanziert werden. Dazu braucht es weitere Verbesserungen der Arbeitsbedingungen, um den Personalmangel zu bekämpfen.

«Höchste Zeit, wir wollen nicht mehr warten», eine Forderung einer Angestellten, bringt es deshalb auf den Punkt.