Aktuelles aus den Verwaltungseinheiten des Bundes

Bringe ein, was der VPOD in deinem Amt / deiner Verwaltungseinheit vertreten soll.

Der VPOD trifft sich regelmässig mit Direktion und HR von Verwaltungseinheiten des Bundes. Gerne bringen wir dort (ohne Nennung von Namen) die Stimmung der Angestellten und Anregungen des Personals ein.
Fragen und Anregungen bitte an:

Bundesamt für Statistik (BFS - OFS)

Texte français ci-dessous

Am Sozialpartnergespräch vom 14. März 2022 erläuterte Direktor Ulrich den Stand der laufenden Projekte und zeigte sich optimistisch, was die Finanzierung angeht (z.B. Nationale Datenbewirtschaftung).
Die Regelungen zu flexiblen Arbeitsformen wurden angepasst. Der VPOD erachtet die Regelung mit einem möglichen Anteil mobilem Arbeiten von 40-60% des Beschäftigungsgrades als vernüftig und fordert das BFS auf, die Erfahrungen nach einem Jahr unter Einbezug der Mitarbeitenden auszuwerten. Zudem wäre aus Sicht des VPOD wünschenswert, dass es möglich bleibt, bei Vertrauensarbeitszeit auch freie Tage statt eine Entschädigung zu beziehen.
Für Brückenlösungen bei Vakanzen wegen Stellenwechseln oder Mutterschaftsurlaub könnten Anträge gestellt werden, welche in der Regel gutgeheissen würden.
Bei der Präsentation der Auswertung der PEG von 2017-2020 fällt auf, dass gute Beurteilungen und Prämien seltener an Angestellte in niedirigen Lohnklassen und an Teilzeitangestellte gehen: Da besteht aus Sicht des VPOD Handlungsbedarf.
Die vor Jahren durch den VPOD angeregte Überprüfung der Lohnklassen verzögert sich leider weiter: Aktuell werden 80 Standartstellenbeschreibungen erstellt und dann die 900 Stellen diesen zugeordnet. Finanziell wirksam sollen Anpassungen der Lohnklasse per 1. 2024 werden.
Ein nächstes Treffen ist für den 28.11.2022 vorgesehen.

Hintergrund vorletztes Gespräch: Das Treffen vom 2. Dezember 2021 der Personalverbände mit Hr. Direktor Ulrich, Hr. Grossen und Hr. Maccecchiniwurde kurzfristig als Skype-Besprechung statt als physisches Treffen durchgeführt. Der Direktor informierte über die Nationale Datenbewirtschaftung und Data Science Center und dass für die neuen Aufgaben zu wenig personelle Ressourcen bewilligt würden und sich dies durch Restkredite nicht kompensieren lasse. Nun würden entsprechende Kreditbegehren eingereicht.Das Projekt zur Überprüfung der Einreihung sei aufwändig und die Validierung der Ergebnisse (Definition von Standartprofilen) dürfte sich verzögern, weil das Departement dies überprüfen müsse und nicht genügend Ressourcen habe. Erst danach könne das Amt die Stellen den jeweiligen Profilen bzw. Lohnklassen zuordnen. Zudem sei die Finanzierung noch unklar. Eine schrittweise Umsetzung beginne wohl 2023. Der VPOD hat sich in der Zwischenzeit mit dem Chef HR des Departments getroffen und ihm auf die Anliegen des Personals im BFS aufmerksam gemacht, das seit Jahren in vielen Fällen zu tief eingereiht ist.Zum Projekt Agile Arbeitsformen (das BFS-Intern «von unten» entstanden sei) brachte der VPOD ein, dass da der Aspekt des Gesundheitsschutzes mitgedacht werden müsse.
Weitere Themen wurden aus zeitlichen Gründen verschoben auf eine zusätzliche Sitzung Anfangs 2022.

Office fédéral de la statistique (OFS) (en français)

Lors de la réunion des partenaires sociaux du 14 mars 2022, le directeur Ulrich a expliqué l'état d'avancement des projets en cours et s'est montré optimiste quant à leur financement (par exemple, la gestion nationale des données).
La réglementation sur les formes de travail flexibles a été adaptée. Le SSP estime que la réglementation prévoyant une part possible de travail mobile de 40 à 60% du taux d'occupation est raisonnable et demande à l'OFS d'évaluer les expériences après une année en y associant les collaborateurs. En outre, le SSP estime qu'il serait souhaitable qu'il reste possible de prendre des jours de congé au lieu d'une indemnité en cas de travail fondé sur la confiance.
Des demandes pourraient être déposées pour des solutions transitoires en cas de changement d'emploi ou de congé de maternité, qui seraient généralement acceptées.
Lors de la présentation de l'évaluation des PEG de 2017-2020, il est frappant de constater que les bonnes évaluations et les primes sont plus rarement attribuées aux employés des classes de salaire inférieures et aux employés à temps partiel : Le SSP estime qu'il est nécessaire d'agir dans ce domaine.
La révision des classes salariales, suggérée il y a des années par le SSP, continue malheureusement d'être retardée : actuellement, 80 descriptions de postes standard sont établies et les 900 postes y sont ensuite attribués. Les adaptations des classes salariales devraient prendre effet financièrement au 1er janvier 2024.
Une prochaine réunion est prévue pour le 28 novembre 2022.

L'avant-dernier réunion du 2 décembre 2021 des associations du personnel avec M. le directeur Ulrich, M. Grossen et M. Maccecchini a été organisée à court terme sous forme de discussion Skype au lieu d'une réunion physique. Le directeur a donné des informations sur la gestion nationale des données et le Data Science Center et a expliqué que les ressources en personnel allouées pour les nouvelles tâches étaient insuffisantes et que cela ne pouvait pas être compensé par des crédits résiduels. Des demandes de crédit correspondantes vont maintenant être déposées.
Le projet de vérification de la classification est compliqué et la validation des résultats (définition de profils standard) devrait être retardée, car le département doit les vérifier et ne dispose pas de ressources suffisantes. Ce n'est qu'ensuite que l'office pourrait attribuer les postes aux profils ou classes de salaire correspondants. De plus, le financement n'est pas encore clair. Entre-temps, le SSP a rencontré le chef des RH du département et a attiré son attention sur les préoccupations du personnel de l'OFS, qui est souvent classé trop bas depuis des années.
En ce qui concerne le projet de formes de travail agiles (qui a vu le jour "par le bas" à l'intérieur de l'OFS), le SSP a fait valoir que l'aspect de la protection de la santé devait être pris en compte.
Pour des raisons de temps, d'autres thèmes ont été reportés à une séance supplémentaire début 2022.

Agroscope

Das Sozialpartnergespräch vom 16.Dezember 2021 wurde per Skype durchgeführt. Frau Reinhard die Leiterin Agroscope erklärte, dass Agroscope probiere, in möglichst vielen Bereichen 2,5-5% einzusparen (z.B. Abbau Reception Liebefeld und Posieux), um insbesondere in die Informatik mehr investieren zu können. Insgesamt sei dies kein Abbauprojekt.
Bei Änderungen (Infrastruktur, Reorganisation) würden Mitarbeitende einbezogen. Es könnten aber nicht alle Wünsche erfüllt werden und teilweise müsse top down entschieden und versucht werden, die Mitarbeitenden trotzdem mitzunehmen. In Reckenholz würden Gerüchte gestreut, die nicht stimmen. Jetzt werde dort aktiv kommuniziert. Teilweise haben sich die Umzugsplanung etwas verzögert, aber insgesamt sei man auf Kurs.
Der Personalbestand bei Agroscope wächst: Insbesondere befristete Anstellungen nehmen zu, weil immer mehr Mittel aus befristeten Drittmitteln stammen würden (v.a. Anstellung von Doktoranden). Temporäre Anstellungen über externe Agenturen nähmen nicht zu.
Der VPOD brachte die Rückmeldung ein, dass in verschiedenen Bereichen die Arbeitsbelastung sehr hoch sei. Agroscope bestätigte dies. Die HR-Chefin Frau Schaller erklärte, dass dies auch für das HR gelte, wo es noch einen Abgang in der Leitung gab und viele Stellenbestzungen auch viel Arbeit brächten. Ab Frühling 2022 sollte sich die Lage aber wieder entschärfen. Frau Reinhard verwies darauf, dass insgesamt gemäss Personalbefragung die Belastung zwar gestiegen, aber die work-life-balance immer noch gut sei.
Schrittweise werde in den nächsten Jahren auf Desksharing umgestellt – z.B. in Tänikon auf Mitte 2022.
Stellen würden immer zuerst intern publiziert. Wer von einem Stellenwechsel über die Sprachgrenze betroffen ist, habe Priorität.
Die Grösse der CPK sei reduziert worden von 18 auf 9 Vertretungen. Diese hätten dafür für die CPK-Arbeit mehr Zeit zur Verfügung. Für die CPK-Wahl hätten sich nach einigen Anstrengungen 10 Personen für 9 Sitze beworben. Leider sei keine Vertretung aus Posieux dabei. Obwohl Posieux wächst, sei dort erstaunlicherweise ein starker Widerstand gegenüber Veränderungen zu spüren. Die CPK trifft sich monatlich mit dem HR und will sich mehr auf Schwerpunktthemen konzentrieren, um die Mitarbeit attraktiver zu machen.

Hintergrund:
Das Sozialpartnergespräch vom 10. Juni 2021 fand vor Ort in Liebefeld statt. Frau Reinhard informierte über das Zukunftsprojekt für das nun eine Projektführung speziell freigestellt wurde. Die Einsparungen bei den Gebäuden ermöglichten nun einen stetigen Ausbau von Forschungsstellen. Dies wiederum hilft dabei, dass Mitarrbeitenden, die von Wechseln betroffen sind auch zusätzliche attraktive Stellen angeboten werden können.
Trotz Reorganisation ist die Mitarbeiterbefragung deutlich besser ausgefallen als die letzte. Aber: Es bestehe dennoch Verbesserungsbedarf.
Agrosocpe will auch nach der Rückkehr an die Arbeitsplätze Homeoffice fördern: DIe fixe Grenze von maximal 40% Homeoffice gilt nicht mehr: Es soll nun eine gute Balance gesucht werden zwischen Flexibilität und Präsenz vor Ort - nach den Prinzipien von "Work smart" im WBF. Besonders bei Neubauten werde die Umstellung auf Desk-sharing aktuell.

Am 12. Januar 2021 fand ein Skype-Gespräch von Personalverbänden, CPK, Leitung und HR agroscope sowie HR GS WBF statt. Infomiert wurde über den Stand Zukunftsprojekt/Umzüge. Für ca. 100 Mitarbeitende führt der Umzug zu nicht zumutbar langen Arbeitswegen. Mit Ihnen werden nun Gespräche geführt und Lösungen ausgehandelt: 27 wollen nicht an den neuen Arbeitsplatz wechseln, 11 davon haben eine interne Lösung gefunden, 5 eine externe. Bei den restlichen 11 ist die Lösung noch offen (nur zwei von ihnen müssten bereits 2022 umziehen): Trennungsvereinbarungen mit Abgangsentschädigungen/Beiträgen an Weiterbildungen werden individuell ausgehandelt. 50 Personen wollen sicher oder eher an den neuen Arbeitsplatz wechseln und mit ihnen werden Vereinbarungen getroffen betreffend Homeoffice, Unterstüzung bei Wohnortswechsel, Reisekosten... . (Der VPOD kann Mitglieder beim Abschluss solcher Vereinbarungen beraten.)
Dank dem Parlamentsentscheid können die Einsparungen bei der Infrastruktur nun voll in Stellen investiert werden, was bis Mitte 2021 gut 20 neue Stellenbesetzungen ermöglicht (bis 2028 plus 60 Vollzeitstellen).
Minusstunden wegen Corona wurden ausgeglichen: Niemand ist 2021 wegen Corona mit einem Minussaldo gestartet.
Wer Homeoffice machen kann, soll dies machen: Die Leitung Agroscope ist erstaunt, dass der VPOD aber auch zwei andere Verbände noch immer melden, dass Homeoffice teilweise nicht gern gesehen werde und will dazu die Kommunikation präzisieren.
Romain Jeannottat (Leiter Ressourcen) gibt zu, dass die Evakuationsübung in Liebefeld nicht gut geklappt habe: Daraus würden nun Lehren gezogen (z.B. Ausbildungen auffrischen).
Durch die Weiterbildung aller Vorgesetzten zu MOVE werde nun differenzierter beurteilt (nicht alle bekommen eine 3) und das Mitarbeitergespräch sei wichtiger geworden.

EDA

Die Sozialpartner trafen sich zu einer virtuellen Sitzung am 10. Dezember 2021. Deza-Direktorin Patricia Danzi präsentierte das Projekt «Fit for purpose» - DEZA 2030 (Präsentation kann auf Rückfrage zugestellt werden):

Der Prozess läuft seit Oktober 2020, zusammen mit IZA Strategie 2021-2024. Reaktion auf neue Entwicklungen in der IZA führte dazu, dass die DEZA sich die Frage gestellt hat: Wie müssen wir uns aufstellen. Es wurden 600 Eingaben gemacht – erstaunlicherweise offenbar gar nicht so kontrovers. Gemäss Chef EDA sei das Ziel Umbau nicht Ausbau! + Rebalancing (Stärkung des Aussennetzes), DEZA muss mit 30 Stellen beitragen. Alles wird mit der Rotation 2022 umgesetzt werden. Kostenneutral. Die DR-Direktorin Tania Cavassini versprach: Für alle MA werden Lösungen gesucht, die sozial und zumutbar sind. ¾ des Personals werden die gleiche Arbeit («box moving») haben in neuen Organigramm. Die Topkader wurden vom BR am 10.12.2021 ernannt. Das neue Organigramm bildet «Nexus» und «Schärfung der Themen» ab und gilt – so wie wir es verstanden haben - ab 1.9. 2022.

Betreffend Neueinreihungen Lohnklassen z.B. von LK 25 zu 23: Der Prozess ist nicht abgeschlossen. Es müssen über 300 Stellenbeschreibungen neu bewertet werden. Gemäss Art 104 BPV sind Senkungen von maximal 3 Lohnklassen zumutbar. Es kommen die Regeln für das Rotationspersonal zu Anwendung gemäss VBPV EDA.

Der EDA-Umzug nach Zollikofen erfolgt im Sommer 2023.

Hintergrund frühere sozialpartnerschaftliche Gespräche mit dem EDA:

Am 15. April 2021 fand unter Leitung von Direktorin Tanja Dussey-Cavassini ein ausführliches sozialpartnerschaftliches Gespräch per Skype statt. Hier eine stichwortartige Zusammenfassung:

  • Der VPOD (vertreten durch Martin Krebs und Christof Jakob) stellte ins Zentrum, dass es im EDA zu viele Personalkategorien und zwischen diesen zu wenig Durchlässigkeit und Chancengleichheit gäbe. Primär sollte es darum gehen, dass alle dort arbeiten, wo sie am besten hinpassen. Die Direktorin bestätigte, dass sie in diese Richtung gehen wolle.
  • Ergebnisse Personalbefragung 2020 und Befragung Lokalpersonal:​Die Direktorin zeigt sich generell zufrieden mit den Ergebnissen – aber: bei beruflichen Perspektiven, Arbeitsabläufen und Entscheidprozessen, oberster Leitung sowie Stress besteht Handlungsbedarf. Erstmals gab es eine Umfrage beim Lokalpersonal (über 50% des EDA Personals): Rücklauf 80%. Nun werden Massnahmen/Verbesserungen ausgearbeitet.
  • COVID-19: Impfungen sollten bald möglich werden für diejenigen, die sich im Ausland nicht impfen können, Doppelbelastung wegen geschlossener Schulen im Aussennetz. Es gab in EDA 426 Infektionen weltweit / 38% seit 1. Januar: Müdigkeit bei der Befolgung der Massnahmen ist festzustellen.
  • Änderungen Personalrecht per 1.2021: Versetzungskompetenz auch für IZA Stellen bei DR (Verschiebung des Arbeitgebers im Sinne one-EDA) – Geschäftsordnung EDA sieht vor, dass betroffene Direktionen bei Versetzungen immer konsultiert werden / keine generellen Ausbildungskostenbeiträge KiGa und Primarschule in der Schweiz mehr/ Springereinsätze: zusätzliche Entschädigung aber Berücksichtigung Steuerabzug (bereinigt mit EStV)/ Funktionssstufen (für Entschädigung Interessenswahrung) sind verbindlich / Bildungs- und Beratungsangebote für Begleitpersonen ist auf eine rechtliche Grundlage gestellt worden.
  • Personalkategorien KBF/FPV und ihre Wahrnehmung und Attraktivität (fühlen sich vergessen)
  • Beratung/Stellenangebote für versetzbares Personal in Bern wurde neu strukturiert, alle (auch nicht-versetzbare) haben Anspruch auf Beratung
  • Begleitpersonenverantwortliche (BPV) im Aussennetz sind Ansprechstellen
  • Berücksichtigung von Mitarbeitenden der Allgemeinen Dienste in der Jahresausschreibung: 104 auf versetzbaren Stellen was 10% entspreche.
  • «Kohärenzcheck 3» gibt es nicht, aber aktuell werden Funktionen/Lohnklassen überprüft: Staatsekretariat: diplomatische Stellen, IR: Querschnittfunktionen, ganzes EDA: Assistenzfunktionen (letzeres im Auftrag EPA, da viele im Vergleich zu anderen Departementen zu hoch eingereiht seien)
  • Rebalancing: 35 Posten – 30 DEZA in Bern / 5 DR (DR hat bereits 30 Stellen abgebaut – welche verlagert wurden. Es soll nicht entlassen werden sondern verschoben ins Ausland. Übung dauert 4 Jahre. Ziel: Stärkung des Aussennetzes (insbesondere Kleinstvertretungen).
  • DEZA / «Fit for purpose»: Struktur DEZA soll so sein, dass Strategien umgesetzt werden können. Projekt steht noch am Anfang,Konsequenzen für das Personal sind noch nicht klar.
  • Chancengleichheit: Aktionsplan 2021-28 soll im Mai vorgestellt werden. Vier Kernziele: Respektvoller Umgang, Geschlechtsparität, gelebte Mehrsprachigkeit, Vereinbarkeit.

EHB

Am 9.Dezember 2021 trafen sich die Personalverbände mit Wüthrich (EHB-Präsident), Fr. Fontanelaz (Direktorin) zu einer virtuellen Besprechung. Ab 1.2022 gilt die neue Personalverordnung für alle neuen Mitarbeitenden, bestehende Angestellte werden per 1.2023 (mit Besitzstandwahrung) ins neue Lohnsystem überführt. Aktuell werden Differenzen bei der Mitwirkungsverordnung diskutiert und die Sozialpartner werden dazu einbezogen. Per 1.22 erhalten die Angestellten der EHB wie die Bundesangestellten den Teuerungsausgleich von 0.5%. Die Finanzen stünden aktuell unter Druck, weshalb die Anstiege für Mitarbeitende in der Lohnentwicklung gesenkt wurden (nur 1% bei Beurteilung 3, 1.5% bei Beurteilung 4). Ziel ist, dass die Lohnentwicklung wieder erhöht werden kann, wobei dies in Zukunft über die Summe, die für Lohnmassnahmen zur Verfügung steht, passieren wird. Das neue Lohnsystem biete mehr Spielraum nach oben (im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten). Es ist aber noch nicht klar, ob Ende 2022 bereits das neue Beurteilungssystem umgesetzt werde.
Wer wird in Zukunft nach OR angestellt: Dies sei noch offen und müsse geklärt werden. Der VPOD äusserte sich kritisch betreffend OR-Anstellungen. Ein nächstes ordentliches Gespräch ist für Ende 2022 geplant.

Hintergrund: Die Personalverbände wurden intensiv einbezogen bei der grossen Anpassung der Personalverordnung (per 1.2022) und des Lohnsystems (per 1.2023): Gespräche am 18.2. und 3.3.2021 sowie zwei detaillierte schriftliche Stellungnahmen des VPOD (gemeinsam mit den anderen Personalverbänden und in Rücksprache mit der Personalkommission) gehören dazu: Zuletzt unsere Anwort vom 15.4.2021 im Rahmen der Ämterkonsultation.

Am 3.Dezember 2020 trafen sich die Personalverbände mit Wüthrich (EHB-Präsident), Fr.l Fontanelaz (Direktor a.i.) und Fr. Flühmann (HR). Das EHB-Gesetz sollte per 1.8.2021 in Kraft treten. Zentral für den VPOD ist die nun laufende Anpassung der EHB-Personalverordnung. Abweichungen von den Anstellungsbedingungen beim Bund sind vorgesehen betreffend Sabbatical, Personalkategorien, Kündigungsfristen/-zeiten (Studienjahr), Anstellungsbedingungen (Doc/Post-Doc nach OR wie bei der ETH) und Lohnsystem (angelehnt an ETH: Einreihung funktionsbezogen und nicht nach Ausbildungsabschluss). Zum Lohnsystem gab es eine intensive Diskussion. Beim Wechsel soll der Besitzstand garantiert werden, Anpassungen nach oben seien aber bisher auch nicht vorgesehen (finanzieller Rahmen bleibt gleich). Der VPOD wies darauf hin, dass jede Änderung des Lohnsystems kostet oder sonst Ärger auslöst: Dort wo Lohneinstufungen bei neu Angestellten höher werden, müssen auch bisherige Angestellte höher eingestuft werden. Die Personalverbände und die PeKo werden in die Änderungen einbezogen: Im März erhalten sie einen Vorschlag für das neue Reglement und können Stellung beziehen. Der VPOD hat gewünscht, dass der Einbezug nicht nur schriftlich erfolgt.

Zudem wurde informiert, dass das Personal bald ein Merkblatt zum Homeoffice erhält und die Möglichkeiten auch nach Corona ausgeweitet werden (bis 50% Homeoffice möglich). Gefördert wird auch die Mobilität (befristeter Einsatz in andern Bildungsinstitutionen) nicht nur des wissenschaftlichen Personals sondern auch von Studierenden, administrativ Angestellten und Lernenden.
Aktuell läuft zudem die Information über die Resultate der Mitarbeitendenbefragung und die Diskussion über den Handlungsbedarf in den Sparten.
Informiert wurde auch über die Mitwirkung von Mitarbeitenden (Peko..) und Studierenden.
Kritisiert wurde vom VPOD, dass die Lohnentwicklung aufgrund der aktuellen coronabedingten volkswirtschaftlichen Situation reduziert wurde, obwohl dies wirtschaftlich nicht nötig gewesen wäre. Die Information des Personals über den Entscheid erfolgt demnächst.

SEM

Die Vertreter von VPOD, transfair und VKB trafen sich am 10. November 2021 ein letztes Mal mit Staatssekretär Mario Gattiker, der per Ende Jahr in Pension geht. Anwesend waren zudem Barbara Büschi (Stv. Direktorin), Mathias Stettler (Vizedirektor), Meret Stoppia (Chefin HR) und zwei Vertretungen der Personalkommission. Informiert wurde über das Diversity and inclusion-Projekt. Der VPOD zeigte sich erfreut, dass u.a. aktiv angestrebt wird, dass eine 50%-Stelle geschaffen werden soll und dass z.B. Angestellte in unteren Lohnklassen (und damit oft Frauen) nicht schlechter beurteilt werden und weniger Prämien erhalten, wie dies leider bisher überall in der Bundesverwaltung noch der Fall ist.
Das HR informierte, dass inzwischen alle, die befristet bis Ende 2021 angestellt waren inzwischen eine interne oder externe Stelle gefunden hätten. Einig waren sich die Sozialpartner, dass es bedauerlich ist, wenn es der Bund nicht schafft, einen einheitlichen Umgang mit Covid-Regelungen zu finden. Der VPOD wird sich - im Sinne der SEM-Leitung - beim Eidg. Personalamt dafür einsetzen, dass es für die gemachten Tests in Ämtern ein Zertifikat gibt, damit mehr Angestellte sich testen lassen. Kontrovers wurde die Maskenpflicht für Angestellte ohne Zertifikat diskutiert. Im SEM wird zudem aktuell die Frage der Zertifikatspflicht im Personalrestaurant diskutiert.
Zum Abschluss machte Staatssekretär Gattiker einen Rückblick auf 10 Jahre Sozialpartnerschaft und Personalpolitik im SEM. Seitens VPOD wurde gewürdigt, dass auch kritische Inputs aufgenommen wurden. Der VPOD wird sich weiterhin insbesondere für Angestellte in schwierigen Anstellungsverhältnissen (befristet, auf Abruf, Mandate) einsetzen. Ein nächstes Gespräch ist im Frühling 2022 vorgesehen.

Hintergrund: Am 14. Juni 2021 wurde das Sozialpartnergespräch per Skype durchgeführt. Staatssekretär Mario Gattiker war ferienbedingt abwesend. Barbara Büschi machte einen Überblick zur aktuellen Lage (Belastungen durch Covid, Gewaltvorwürfe...). Mathias Stettler sowie Meret Stoppia informierten über die Ressourcensituation und den Stellenumbau:
- 15 von 23 befristeten Stellen können Ende 2021 nicht verlängert werden.
- 7.4 Stellen würden im Rahmen der Aufgabenüberprüfung abgebaut bzw. verlagert und dieser Prozess gehe in den nächsten zwei Jahren weiter. Wenn überhaupt dürfte es frühestens im Februar 2022 maximal 2-3 Kündigungen geben - Frau Stoppia hofft, dass es gar keine geben wird.
Stellenausschreibungen würden zuerst nur intern gemacht und das HR mache Druck, dass interne Bewerbungen vorgezogen würden. Vom Stellenabbau Betroffene sollten vor den Sommerferien aber sicher spätesten Anfang August informiert werden. Der VPOD setzte sich für sozialverträgliche Lösungen ein (z.B. freiwillige Reduktion des Beschäftigungsgrades statt Kündigungen).
In Zusammenhang mit dem Projekt Chancengleichheit wies der VPOD darauf hin, dass nicht mehr alle wichtigen Arbeitspapiere übersetzt würden, was das SEM bestreitet. Die Überlastung des Übersetzungsdienstes sei aber erkannt.
Nach Covid ist nun eine schrittweise Rückkehr aus dem Homeoffice geplant (zuerst maximal 50%, später max. 75% Belegung). Gemäss der ab Juli gültigen Regelung in der Bundespersonalverordnung soll Homeoffice gefördert werden. Es gibt dazu ein neues SEM-Merkblatt mit Regelungen von maximalen Homeofficetagen (abhängig vom Beschäftigungsgrad). Eine zusätzliche Kommunikation ist für nächste Woche geplant.

Zu dem vom VPOD eingegebenen Traktandum zu den Stundenlohnangestellten (Anpassung Stellenprozente in den Arbeitsverträgen, unbefriedigende Pauschalstunden Poolies) versprach Frau Büschi eine Antwort nach genaueren Abklärungen. Frau Büschi meinte, die Verträge würden "+/- 20% stimmen". Der VPOD wies darauf hin, dass 20% sehr hoch angesetzt sei insbesondere bei Angestellten mit nur niedrigen Anstellungsprozenten (z.B. Protokollführende oft 10%).

FEDPOL

Am 22. Juni 2021 fand das Sozialpartnergespräch mit der Leitung Fedpol wieder vor Ort am Guisanplatz statt. Informiert wurde über den Umgang mit Covid. Mobiles Arbeiten wird nach der Rückkehr an den Arbeitsplatz flexibler geregelt. Es reichen mündliche Absprachen mit den Vorgesetzten. Auch die strikte Regel von 50% Präsenz am Arbeitsplatz wird nicht mehr gelten sondern ein "angemessener Teil". Genaue Information des Fedpol dazu werden folgen. Informiert wurde auch über die Aufgabenüberprüfung mit der das Fedpol sparen muss, um zusätzliche Aufgaben intern zu kompensieren sowie über die Projekte KAIZEN/turn the ship around zur Veränderung der Führungskultur. Die geplante Ausweitung des Pilotprojektes "Pikett BKP" auf andere Bereiche im Fedpol hat sich cornabedingt verzögert. Ein nächstes Treffen ist im November 2021 vorgesehen.

Hintergrund vorheriges Gespräch: Am 16. November 2020 fand eine sozialpartnerschaftliche Skype-Sitzung mit der Direktion fedpol statt. Fedpol informierte über das Ergebnis der Beurteilungen (über 90% Stufe 3, 20% Stufe 4, nur 15 Stufe 2 und eine Person Stufe 1), über den zunehmenden finanziellen Druck wegen Corona (u.a. könnte ein SVP-Minderheitsantrag im Parlament bewirken, dass bei fedpol 37 Stellen abgebaut werden müssten). Mit der aktuellen Aufgabenüberprüfung sollen neue Stellen (Schengen-Projekte...) möglichst intern kompensiert werden (zumindeste ein Teil der 37 Stellen), was schwierig sei.
Das HR weist darauf hin, dass IV-Entscheide oft nach 2 Jahren noch nicht da seien, was für die Betroffenen ein enormer Stress sei. Der VPOD wird 2021 mit der neuen EPA-Direktorin über eine Wiedereinführung der Möglichkeit, die Lohnfortzahlung ins 3. Jahr zu verlängern, diskutieren.
Fedpol verteidigt das Vorgehen betreffend Bartvorschriften (Tschihadisten/Samichlous-Bart sei schlechte Visitenkarte, Verletzungsgefahr).
Betreffend der VPOD-Fragen zu GLAZ/kurzfristigen Aufgeboten verweist fedpol auf interne Arbeiten, die in Gang seien sowie auf Führungsprobleme beim BSD, die zu einem Chefwechsel geführt hätten. Zudem wird darauf hingewiesen, dass die Einsatzzentrale jetzt die Dienstpläne selber mache (Eigenverantwortung).

BIT

Am 11.2.2020 fand ein bilaterales Treffen von BIT (Dir. Lindemann, Hr. Zwahlen/Leiter Supportbereiche, Hr. Graf/Leiter HR) und VPOD (Christof Jakob) statt. Das BIT informierte bewusst in einer sehr frühen Phase über die geplante Transformation und versprach, diese sei mit keinen Kündigungen verbunden. Selbstorganisierte interdisziplinäre Teams, mobile Arbeitsformen, Trennung von inhaltlicher, methodischer und personeller Führung waren die Stichworte. Das o.k. des EFD müsse noch eingeholt werden, Zeitplan und Organigramm stünden noch nicht fest. Die Leistung werde alle 10 Wochen im Team gegenseitig (anonym) beurteilt und dies sei neben der Erreichung der Teamziele die Grundlage für die lohnrelevante Personalbeurteilung. Um Fachlaufbahnen zu ermöglichen und grosses Fachwissen besser honorieren zu können, fänden Gespräche mit dem EPA statt, um bessere Möglichkeiten bei der Lohnklasseneinreihung zu erhalten. Externe Anstellungen sollen reduziert werden (zu teuer) aber blieben für befristete Grossprojekte nötig. Das BIT sei bemüht, Kaderstellen wenn möglich mit Frauen zu besetzen.
Das Gespräch fand in einer offenen Atmoshäre statt und die Direktion beabsichtigt, den Dialog mit dem VPOD fortzusetzen.

Hintergrund frühere Reorganisation: Medienmitteilung des VPOD Bundespersonal zu den Entlassungen im BIT vom 15. März 2017

EDI

Am 9. Mai 2019 trafen sich die Gewerkschaft VPOD und die Personalverbände mit Lukas Bruhin und Walter Spizzo im GS EDI. Zu reden gaben vor allem die Ämter BAG und BFS, die vor grossen Veränderungen stehen: Das BAG sei stark gewachsen, habe mehr und komplexere Aufgaben aber nicht alle nötigen personellen Ressourcen erhalten. Das neue Ablagesystem (Actanova) führe zu grösseren Veränderungen, Prozesse würden überprüft. Im BFS sei die Harmonisierung der Datenerfassung eine grosse Herausforderung. Die Einreihung der StatistikerInnen werde überprüft (ursprünglich eine Forderung des VPOD), die Funktion soll amtsübergreifend einheitlich klassiert werden (ev. mit Varianten Junior-/Senior-StatistikerIn). 2020 soll ein Bericht vorliegen, danach erfolge vermutlich eine etappierte Umsetzung.
Betreffend genereller Lohnmassnahmen sind GS EDI und VPOD sich einig: Es müssen dafür die nötigen Mittel budgetiert werden und die Departemente dürften nicht gezwungen werden, Lohnmassnahmen mit Einsparungen im Personalbudget (sprich: Stellenabbau) kompensiert werden, wie dies nun für 2019 teilweise passiert ist.
Der VPOD überreichte dem GS die Forderungen des VPOD Bund zum Frauenstreik (revindications), empfahlt dem EDI, zum Frauenstreik Stellung zu beziehen.
Zudem besprach der VPOD mit dem GS das Ergebnis unserer Umfrage zu den Forderungen zur besseren Vereinbarkeit (résultats sondage).
Immerhin: In der Regel ist das EDI fortschrittlicher als der Rest der Bundesverwaltung.

Ein nächstes Gespräch findet spätestens in einem Jahr statt.

BLW

Am 25. Juni 2018 traf sich der VPOD mit der Direktion BLW: Direktor Lehmann wird per 1.7. 2019 pensioniert, die Stelle wird im Oktober 2018 ausgeschrieben und die Nachfolge sollte bis März 2019 bestimmt sein. Trotz schlechter Ergebnisse in der Personalbefragung beim Punkt "Oberste Leitung" ist der Direktor der Meinung, dass die Fortsetzung der bisherigen Projekte (offene Lokaltermine zur Diskussion, wo der Schuh drückt, Montagsinfo aus der GL) der richtige Weg sei. Zentrale Massnahmen aufgrund der Personalbefragung seien nicht geplant aber in einem Divisionsbereich sei der Handlungsbedarf erkannt. Betreffend Agroscope komme es zu Verzögerungen und der Bundesrat werde bald über Varianten und Vorgehen beraten.

WBF

Am 29. März 2018 trafen sich die Personalverbände mit dem Generalsekretariat WBF (Stv. GS Hr. Markwalder, HR-Chef Hr. Wüthrich). Im Zentrum standen dabei Agroscope und BWO. Informiert wurde zudem, dass im WBF keine weitere Projekte laufen, von denen das Personal einschneidend betroffen wäre. Zudem wurden die Ergebnisse der Personalbefragung in den Verwaltungseinheiten des WBF und der Handlungsbedarf diskutiert und der VPOD forderte, dass neben den Richtlinien des EPA zu mobilem Arbeiten nicht jede Verwaltungseinheit noch zusätzliche Auflagen macht für die Bewilligung vom Home Office. Dafür setzt sich auch das GS WBF ein. Zudem wurde über Agroscope und BWO diskuteirt (siehe dort).

BWO (Bundesamt für Wohnungswesen)

Der VPOD hat sich engagiert gegen den Abbau und die Verlagerung des BWO und unterstützt nun das betroffene Personal.
Der VPOD hat eine Studie publik gemacht, welche einen Ausbau des BWO zu einem Kompetenzzentrum empfiehlt und hat gegen den massiven Abbau lobbyiert: Leider mit wenig Erfolg. Das BWO soll bis zu 25% einsparen (ursprünglich waren 30% vorgesehen) und nach Bern verlagert werden. Der VPOD wird sich auch jetzt weiter für das betroffene Personal einsetzen.

Artikel AZ-Medien vor dem Entscheid
Artikel AZ-Medien nach dem Entscheid

Hintergrund: Der Bundesrat hat im Mai 2018 entschieden: Verlegung des BWO nach Bern, Abbau von bis zu 25% der Stellen aber das BWO bleibt ein Bundesamt. Hintergrund gemäss WBF sei, dass die WEG-Förderung sinke bzw. auslaufe wodurch 7 bis 9 Stellen wegfallen würden. Das Gebäude in Grenchen seien schon jetzt zu gross und danach erst recht. Die vorgeschlagene Verlagerung nach Bern würde sicher Jahre dauern, auch wenn das WBF davon ausgehe, dass ein Neubau nicht nötig sein werde.
Der VPOD wies darauf hin, dass der Moment für die Diskussion stossend sei: Kurz vor der Behandlung der Initiative des Mieterverbandes, welche dem BWO mehr Aufgaben geben würde bzw. der Diskussion über einen Gegenvorschlag (10 Jahre Wohnbauförderung). Zudem sei die Verlagerungspolitik (von Bern nach Grenchen und evtl. wieder zurück nach Bern) für das Personal (und die Region) stossend.
Die deponierte Frageliste wird vom WBF schriftlich beantwortet und die Antworten sollen im Intranet zugänglich gemacht werden.

Dein Kontakt für Rückmeldungen und Vorschläge, die der VPOD im Rahmen der Sozialpartnerschaft in deiner Verwaltungseinheit einbringen soll.

VPOD Bern
Monbijoustr. 61
CH 3000 Bern 23

Telefon: +41 (0)31 371 67 45
Fax: +41 (0)31 372 42 37

Christof Jakob, Gewerkschaftssekretär VPOD: «Ich nehme deine Anregungen zur Personalpolitik in deinem Bundesamt gern entgegen.»