Aktuelles aus den Verwaltungseinheiten des Bundes

Bringe ein, was der VPOD in deinem Amt / deiner Verwaltungseinheit vertreten soll.

Der VPOD trifft sich regelmässig mit Direktion und HR von Verwaltungseinheiten des Bundes. Gerne bringen wir dort (ohne Nennung von Namen) die Stimmung der Angestellten und Anregungen des Personals ein.
Fragen und Anregungen bitte an:

Bundesamt für Statistik (BFS - OFS)

Texte français ci-dessous

Hauptthema im BFS ist aktuell die Überprüfung der Einreihungen im BFS. Am 5. Dezember 2023 fand dazu eine weitere Personalversammlung im BFS statt. Am 7. Dezember machten VPOD, PVB und transfair im Rahmen des Sozialpartnertreffens eine Rückmeldung aus der Personalversammlung an den Direktor BFS: Im Bereich der Kommunikation hat sich einiges verbessert, die geplante Empfehlungsinstanz wird begrüsst, dürfe aber nicht nur eine Alibifunktion haben und auf den Start einer Petition des Personals (u.a. mit der Forderung einer Konsultation vor dem definitiven Entscheid) wird vorläufig verzichtet. Das Personal begrüsst, wenn es rasch vorwärts geht mit dem Projekt. Dieses soll sich nicht noch weiter verzögern. Der Direktor wollte wissen, warum aus den Personalversammlungen ein grosses Misstrauen komme und sagte, er habe sich überlegt, das Projekt zu sistieren. Die Personalverbände erläuterten die Gründe, betonten aber auch, dass es normal sei, dass das Personal Bedenken und Kritik über die Gewerkschaften einbringen würden.

Nach der Besprechung ist klar: Das Projekt geht weiter. Details zur Empfehlungsinstanz werden noch besprochen und schriftlich festgehalten. Falls es aus finanziellen Gründen nicht möglich sein sollte, alle höheren Klassierungen auf 1. 2025 umzusetzten, wird eine Etappierung mit den Personalverbänden besprochen. Klar ist auch, dass es nach ca. zwei Jahren eine Auswertung gibt und allfällige Korrekturen besprochen werden.

Le thème principal à l'OFS est actuellement la révision des classifications à l'OFS. Le 5 décembre 2023, une nouvelle assemblée du personnel a eu lieu à ce sujet à l'OFS. Le 7 décembre, dans le cadre de la rencontre des partenaires sociaux, le SSP, l’APC et transfair ont fait un retour de l'assemblée du personnel au directeur de l'OFS : certaines choses se sont améliorées dans le domaine de la communication, l'instance de recommandation prévue est saluée, mais ne doit pas avoir qu'une fonction d'alibi et on renonce pour l'instant au lancement d'une pétition du personnel (avec entre autres la demande d'une consultation avant la décision définitive). Le personnel est favorable à une avancée rapide du projet. Celui-ci ne doit pas être encore retardé. Le directeur a voulu savoir pourquoi une grande méfiance émanait des assemblées du personnel et a dit qu'il avait envisagé de suspendre le projet. Les associations du personnel ont expliqué les raisons, mais ont également souligné qu'il était normal que le personnel exprime des doutes et des critiques par le biais des syndicats.

Après la discussion, il est clair que le projet se poursuit. Les détails concernant l'instance de recommandation seront encore discutés et consignés par écrit. S'il n'est pas possible, pour des raisons financières, de mettre en œuvre toutes les classifications supérieures au 1er janvier 2025, un échelonnement sera discuté avec les associations de personnel. Il est également clair qu'il y aura une évaluation après environ deux ans et que d'éventuelles corrections seront discutées.

Agroscope

Am Sozialpartnergespräch vom 4. Dezember 2023 beantworteten Eva Reinhard (Leiterin Agroscope) und Thomas Gentil (Leiter Ressourcen) die zahlreichen Fragen, die von VPOD und PVB eingegeben worden waren. Zentrales Thema waren die Sparmassnahmen (2%) und Umlagerungen ( 5,5%: Ausbau der IT). Bisher hätte es deswegen noch keine Kündigungen gegeben. Wenn Angestellte nicht flexibel seien, wären aber Kündigungen nicht zu vermeiden.

Die Agroscope-Leitung will genauer den Output messen (Publikationen, Zitierungen, 3.Mittel aber auch Vollzugsaufgaben, Tagungen... berücksichtigen) und über die Forschungsprogramme Schwerpunkte setzen. Die Ressourcen wolle man intern nicht einfach gleich weiterverteilen, wie man diese in den letzten Jahren immer verteilt habe. Die Idee sei aber nicht, dass sich intern verschiedene Gruppen für dasselbe Forschungsprogramm bewerben und sich konkurrenzieren.

Thema waren auch die verschiedenen Anstellungsformen: Befristete Anstellungen und OR-Anstellungen haben leicht zugenommen, was Agroscope mit der Zunahme von extern finanzierten Projekten (was ja angestrebt werde) erklärt. Der VPOD wies zudem darauf hin, dass die ETH einen grosszügigeren Teuerungsausgleich an die nach OR Angestellten (DktorandInnen/PostDocs) zahlt als Agroscope (richtet sich bisher nach den SNF-Vorgaben). Agroscope will dies im Auge behalten, da man konkurrenzfähig bleiben wolle.

Zahlen zu den Beurteilungen 2022 bei Agroscope wurden präsentiert: 6.4% der Angestellten erhielten eine Beurteilung 2 (im Vergleich: Im WBF waren es 5.1%).

Thema waren schliesslich auch die Umzüge, bei denen es aufgrund äusserer Faktoren zu Verschiebungen kam. Das Personal soll Ende 23/anfangs 24 über den aktuellen Stand der Umzugsplanung informiert werden.

Für Rückfragen oder bei Interesse an den detaillierten Präsentationsfolien könnt ihr euch gerne an den wenden.


Hintergrund: Wichtiges Thema am Sozialpartnergespräch vom 3. Mai 2023 war die Umsetzung des Sparbeschlusses (2% Kürzungen). Agroscope will bei aus Drittmittel finanzierten Projekten in Zukunft wenn möglich interne Ressourcen nutzen, eine Professur teilweise über die Uni finanzieren, auf einzelne Forschungsprojekte verzichten und die Effizienz bei Vollzugsaufgaben verbessern. Konkrete Vorschläge diskutiert die Geschäftsleitung. Was wie umgesetzt wird, dürfte im Herbst klar werden. Einzelne Kündigungen seien möglich.
Thema waren auch die geplanten Umzüge: Spätestens eineinhalb Jahre vor dem Umzug werde mit den Betroffenen die Situation besprochen und es werden individuelle Lösungen (z.B. mobiles Arbeiten) gesucht. Wenn am neuen Arbeitsort in eine niedrigere Ortszulage gelte, werde diese erst nach 2 Jahren angepasst - ab der Senkung von 6 Stufen erfolgt die Kürzung in zwei Schritten und erst nach 4 Jahren gelte die niedrigere Stufe. Zudem wird auch der Wohnort berücksichtigt, falls dieser in einer höher Stufe ist, gilt diese.
Themen waren auch Leistungsprämien (9.2% der Angestellten erhielten durchschnittlich 3'000 Fr.), Ferien/Zeitguthaben (aktuell durchschnittlich 12.4 Tage, Tendenz leicht sinkend) und Krankheitsausfälle (durchschnittlich 8.9 Tage pro Jahr, Tendenz steigend).
Bei laufenden Reorganisationen (z.B. MEA) stünden eher strukturelle Änderungen im Vordergrund, für die Angestellten ergäben sich kaum Änderungen von Stellenbeschrieb und Lohnklasse.

EHB

Die Personalverbände trafen sich am 27. November 2023 mit dem Präsidenten, der Direktorin und dem HR-Leiter. Schwerpunktthema waren die Lohnmassnahmen 2024. Die EHB wird den Teuerungsausgleich des Bundes nachvollziehen, denn er darf nicht mehr zahlen als die Bundesverwaltung (voraussichtlich nur 1%, nachdem die Verhandlungen gescheitert sind, beschliesst der Bundesrat am 29.11.). Individuelle Lohnmassnahmen sind bei der EHB wieder vorgesehen (abgestuft nach dem neuen 6-stufigen Beurteilungssystem), wobei bei den Jungen (in den unteren Lohnstufen) die Löhne schneller ansteigen sollen.

Thema waren auch verschiedene Rückmeldungen zur sehr hohen Arbeitsbelastung. Die EHB ist sich des Problems bewusst und dort, wo dies durch Führungsprobleme verschärft würde, werde hingeschaut. Aktuell seien Fluktuation und Ausfälle wegen Krankheiten etwa konstant.

Der VPOD hat zudem darauf hingewiesen, dass die ETH die Löhne für Assistenzstellen um 5% erhöht hat (Teuerungsausgleich für mehrere Jahre). Bisher richtet sich die EHB nach dem SNF (nur 2.5% Teuerungsausgleich), prüft aber, ob da Korrekturbedarf bei den nach OR Angestellten der EHB besteht.

Hintergrund: Die Personalverbände trafen sich am 3. Juli 2023 mit dem Präsidenten, der Direktorin und dem neuen HR-Leiter. Schwerpunktthema waren die Lohnmassnahmen 2024. Voraussichtlich wird die EHB den Teuerungsausgleich des Bundes nachvollziehen (diesen verhandelt der VPOD abschliessend erst am 20.11. mit Bundesrätin Keller-Sutter). Im Budget des Bundes ist aktuell dafür nur 1% eingestellt. Der VPOD hat sich dafür eingesetzt, dass bei den individuellen Lohnmassnahmen wieder etwas geht, nachdem per 1. 2023 nur eine Überführung ins neue Lohnsystem stattfand. Der VPOD wird sich betreffend Lohnmassnahmen am 27. November wieder mit der EHB-Leitung treffen.
Wegen der Querschnittkürzung muss auch die EHB 2024 beim Personalkredit über 2% einsparen. Immerhin muss nicht auch noch das Defizit von 2021 kompensiert werden. Erfreulicher sehen momentan die Aussichten für die BFI-Periode 2025-28 aus. Vorgesehen ist aktuell (vor der Vernehmlassung) eine jährliche nominelle Wachstumsrate von 3.1%: Wohl u.a. eine Folge der erfolgreichen Akkreditierung. Allerdings trägt die EHB das Risiko der Teuerung: Wenn diese hoch ist, bleibt nicht mehr viel übrig.
Thema war auch die neue Mitwirkungsverordnung (dazu werden wir im Rahmen der Ämterkonsultation noch einbezogen), die Massnahmen aufgrund der Führungsbeurteilung 2022 (Mitarbeitendenbefragung), die Förder- und Laufbahnkonzepte und die zukünftigen Standorte der EHB in allen drei Sprachregionen.

SEM

Am 15.11. 2023 trafen sich die Personalverbände und PeKo-Vertretung mit Staatssekretärin Schraner Burgener, Stv. Direktor Martelli, Vizedirektor Stettler und HR-Chefin Stoppia. Informiert wurde über die Ressourcensituation und diverse Reorganisationsprojekte.
Zentrales Diskussionsthema war die starke Arbeitsbelastung, auf welche auch der VPOD hinwies: Nach Covid und Ukraine-Krieg lösen die hohen Asylzahlen (die voraussichtlich auch 2024 so bleiben werden) einen enormen Druck auf das Personal in praktisch allen Bereichen aus. Gestiegen sind denn auch die Ferien- und Zeitguthaben (trotz speziellen Auszahlungen), aber auch die Krankheitsausfälle. Die grosse Zahl von neuen Anstellungen führen vorerst auch nicht zu Entlastungen. Das HR reagiert mit einem Konzept, um die psychische Gesundheit am Arbeitsplatz zu verbessern und mit dem Ausbau des Case Management. Auch die verschiedenen Reorganisationsprojekte sollen Optimierungen bringen.
Betreffend des vom VPOD eingebrachten Anliegen, die Tarife der Dolmetschenden angesichts der Teuerung anzupassen, ist ein zusätzliches Treffen mit Herrn Martelli anfangs 2024 geplant.
Der Austausch war offen und konstruktiv - nicht wie in andren Verwaltungseinheiten, in denen die Leitung oft auf Kritik mit langen Rechtfertigungsreden reagiert.

Le 15 novembre 2023, les associations du personnel et la représentation de la CoPe ont rencontré la secrétaire d'État Schraner Burgener, le directeur adjoint Martelli, le sous-directeur Stettler et la cheffe des RH Stoppia. Des informations ont été données sur la situation des ressources et divers projets de réorganisation.
Le thème central de la discussion a été la forte charge de travail, sur laquelle le SSP a également attiré l'attention : Après le Covid et la guerre en Ukraine, le nombre élevé de demandeurs d'asile (qui devrait se maintenir en 2024) exerce une pression énorme sur le personnel dans pratiquement tous les domaines. Les crédits de vacances et de temps ont donc augmenté (malgré des versements spéciaux), tout comme les absences pour cause de maladie. Le grand nombre de nouvelles embauches ne permet pas non plus d'alléger la charge de travail dans un premier temps. Les RH réagissent avec un concept visant à améliorer la santé psychique au travail et avec le développement du Case Management. Les différents projets de réorganisation doivent également apporter des optimisations.
En ce qui concerne la demande du SSP d'adapter les tarifs des interprètes au renchérissement, une rencontre supplémentaire avec M. Martelli est prévue début 2024.

Hintergrund: Am 21.11. 2022 trafen sich die Personalverbände und PeKo-Vertretung mit Staatssekretärin Schraner Burgener, Vizedirektor Stettler und HR-Chefin Stoppia. Informiert wurde über die Ressourcensituation und das Projekt OFS.
Ukrainekrise sowie sonst hohe Asylzahlen führten zu einer enormen Belastung für das Personal im SEM. Zusätzliche Stellen sind bewilligt worden, Externe und Temporäre würden aufgeboten. Die Rekrutierung sei teilweise schwierig (zu wenig Bewerbungen). Zunehmend würden Verträge bis Ende 2023 und nicht nur bis Mitte 223 angeboten, was attraktiver sei. Es sei absehbar, dass ein Teil der UkrainerInnen Asylanträge stellen werde wodurch auch mittelfristig viel Arbeit auf das SEM zukomme. Für die hohen Überzeiten seien Lösungen gefunden worden, damit keine Überstunden verfallen.
Auch wenn die Optimierung der Führungsstruktur (OFS) noch eine zusätzliche Belatung sei, sei diese angesichts des wachsenden SEM dringend nötig. Die neuen Stellen würden jetzt top-down neu besetzt. Auf Stufe Mitarbeitende werde es aber bei den Stellenbeschrieben und der Lohnklasseneinreihung kaum Änderungen geben.


EDA

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Die Personalverbände trafen sich nach dem Gespräch vom 27.3. zu den geplanten Verschlechterungen beim Urlaub bei Einsätzen an schwierigen Einsatzorten am 27.4. 2023 wiederum mit der Direktion für Ressourcen (DR) unter Leitung von Tania Dussey-Cavassini. Diskussionen löste wiederum die geplante Änderung bei der Revision VBPV-EDA betreffend Urlaub aus. Die DR will am geplanten Projekt festhalten trotz deutlicher mündlicher und schriftlicher Kritik aller Verbände. Geplant ist einzig, dass die Einführung nicht auf Mitte 2023 sondern auf 1. 2024 erfolgen soll.
Thema waren auch die Sparmassnahmen: Das EDA will 8 Mio Fr. in der Zentrale und 10 Mio auf dem Feld sparen. Wo und wie genau, sei noch nicht entschieden. Die Streichung einiger Stellen im 2024 sei nicht ausgeschlossen.
Informiert wurde auch, dass zur Motion Gredig eine Arbeitsgruppee unter Leitung von Tania Dussey-Cavassini eingesetzt wurde.

Hintergrund: Die Sozialpartner trafen sich am 29.11.2022 zu einem Austausch mit der Direktorin Tanja Dussey-Cavassini. Als Gast war auch die neue Delegierte für Chancengleichheit, Miriam Ganzfried Couderc anwesend.Informiert wurde über die Umsetzung der neuen Führungsgrundsätze (Vertrauen, Mut, Weitsicht). Gestartet wird mit Kaderanlässen und dann soll es nach "unten" gehen.
Der Concours 2022 sei erstmals deutlich verkürzt umgesetzt worden. Die Umfrage betreffend Versetzungszufriedenheit habe stabile Ergebnisse ergeben. Gesunken sei die Zufriedenheit mit der Kommunikation, was die DR erstaunt hat, weil sie sehr intensiv kommuniziert habe. Der VPOD wies auf den Frust von IZA-Angestellten hin, die sich für diplomatische Stellen beworben hatten: Ihnen wurde erst nach der Bewerbung kommuniziert, sie würden in der 1. Runde nicht berücksichtigt. Gemäss DR wurde der Effekt der DEZA-Reorganisation unterschätzt: Es habe sehr viele IZA-BewerberInnnen für diplomatische Stellen gegeben. Um nicht IZA-Stellen extern besetzen zu müssen, sei dies offen kommuniziert worden. Das Problem sei auch, dass es kaum Bewerbungen von DiplomatInnen für den IZA-Bereich gebe und diese oft keine Chance hätten, weil man ihnen mangelnde Qualifikation vorwerfe. Weil es sonst nicht mehr aufgegangen wäre, sei diese Steuerung aus Sicht der DR nötig gewesen. Der VPOD forderte, dass es mit der Durchlässigkeit vorwärts gehen solle. Dies gelte auch für die Mitarbeitenden der allgemeinen Dienste. Seitens DR wurde betont, es gäbe schon viel Durchlässigkeit, was teilweise von DiplomatInnen auch kritisiert würde. Der VPOD verlangte genaue Zahlen dazu. Angeregt wurde auch eine grundsätzliche Reform statt der jetzigen drei Karrieren und den übrigen "Nicht-Karrieren". Der VPOD schlug vor, auch bei der Ausbildung anzufangen und nicht einfach nur für eine Karriere auszubilden.
Kritisiert wurde auch, dass die Delegierte für Chancengleichheit nicht mehr in der Versetzungskommission sei (ein Entscheid von BR Cassis). Es sei aber noch nicht klar, ob dies dauerhaft so bleibe.
Für Begleitpersonen werden neue Leitsätze ausgearbeitet. Die Zuständigen in den Vertretungen sollten eine aktivere Rolle spielen (Begleitpersonen seien Chefsache).
Bei den HochschulpraktikantInnen im Ausland reichen die Saläre oft nicht zum Leben. Gemäss DR wurden bereits 46 Saläre nach oben angepasst. Bei Problemen überprüfe die DR die Löhne.
Bei der Überprüfung der Lohngleichheit sei die Lohndifferenz zuungusten der Frauen im EDA sehr klein (1.1%). Die Lohngleichheit im Aussennetz sei zwar erhoben worden (und etwas grösser), aber in dieser Zahl nicht enthalten. Aus Sicht der DR seien die Lohnberechnungen sehr transparent und die Regelungen im Intranet aufgeschaltet. Der VPOD regte an, einen Lohnrechner aufzuschalten, wie dies der Kanton Bern tut.

DFAE

Après l'entretien du 27 mars sur les détériorations prévues pour les congés lors d'engagements dans des lieux difficiles, les associations du personnel ont à nouveau rencontré la Direction des ressources (DR) sous la direction de Tania Dussey-Cavassini le 27 avril 2023. La modification prévue dans la révision l'O-OPers-DFAE concernant les congés a de nouveau suscité des discussions. La DR souhaite maintenir le projet prévu malgré les critiques claires de toutes les associations. La seule chose prévue est que l'introduction ne se fasse pas au milieu de l'année 2023 mais au 1er janvier 2024.
Les mesures d'économie ont également été abordées : Le DFAE veut économiser 8 millions de francs à la centrale et 10 millions sur le terrain. Il n'a pas encore été décidé où et comment exactement. La suppression de quelques postes en 2024 n'est pas exclue.
Il a également été informé qu'un groupe de travail, dirigé par Tania Dussey-Cavassini, a été mis en place pour la motion Gredig.

FEDPOL

Am 30. November 2022 trafen sich Personalverbände und Leitung Fedpol zu einem offenen Gespräch. Über die Ergebnisse geben wir gern mündlich Auskunft: 031 371 67 45

Hintergrund vorheriges Gespräch: Am 22. Juni 2021 fand das Sozialpartnergespräch mit der Leitung Fedpol wieder vor Ort am Guisanplatz statt. Informiert wurde über den Umgang mit Covid. Mobiles Arbeiten wird nach der Rückkehr an den Arbeitsplatz flexibler geregelt. Es reichen mündliche Absprachen mit den Vorgesetzten. Auch die strikte Regel von 50% Präsenz am Arbeitsplatz wird nicht mehr gelten sondern ein "angemessener Teil". Genaue Information des Fedpol dazu werden folgen. Informiert wurde auch über die Aufgabenüberprüfung mit der das Fedpol sparen muss, um zusätzliche Aufgaben intern zu kompensieren sowie über die Projekte KAIZEN/turn the ship around zur Veränderung der Führungskultur. Die geplante Ausweitung des Pilotprojektes "Pikett BKP" auf andere Bereiche im Fedpol hat sich cornabedingt verzögert. Ein nächstes Treffen ist im November 2021 vorgesehen.

BIT

Am 30. November 2022 trfen sich Personalverbände und Leitung BIT zu einem offenen Gespräch. Über die Ergebnisse geben wir gern mündlich Auskunft: 031 371 67 45

Hintergrund: Am 11.2.2020 fand ein bilaterales Treffen von BIT (Dir. Lindemann, Hr. Zwahlen/Leiter Supportbereiche, Hr. Graf/Leiter HR) und VPOD (Christof Jakob) statt. Das BIT informierte bewusst in einer sehr frühen Phase über die geplante Transformation und versprach, diese sei mit keinen Kündigungen verbunden. Selbstorganisierte interdisziplinäre Teams, mobile Arbeitsformen, Trennung von inhaltlicher, methodischer und personeller Führung waren die Stichworte. Das o.k. des EFD müsse noch eingeholt werden, Zeitplan und Organigramm stünden noch nicht fest. Die Leistung werde alle 10 Wochen im Team gegenseitig (anonym) beurteilt und dies sei neben der Erreichung der Teamziele die Grundlage für die lohnrelevante Personalbeurteilung. Um Fachlaufbahnen zu ermöglichen und grosses Fachwissen besser honorieren zu können, fänden Gespräche mit dem EPA statt, um bessere Möglichkeiten bei der Lohnklasseneinreihung zu erhalten. Externe Anstellungen sollen reduziert werden (zu teuer) aber blieben für befristete Grossprojekte nötig. Das BIT sei bemüht, Kaderstellen wenn möglich mit Frauen zu besetzen.
Das Gespräch fand in einer offenen Atmoshäre statt und die Direktion beabsichtigt, den Dialog mit dem VPOD fortzusetzen.

Hintergrund frühere Reorganisation: Medienmitteilung des VPOD Bundespersonal zu den Entlassungen im BIT vom 15. März 2017

EDI

Am 9. Mai 2019 trafen sich die Gewerkschaft VPOD und die Personalverbände mit Lukas Bruhin und Walter Spizzo im GS EDI. Zu reden gaben vor allem die Ämter BAG und BFS, die vor grossen Veränderungen stehen: Das BAG sei stark gewachsen, habe mehr und komplexere Aufgaben aber nicht alle nötigen personellen Ressourcen erhalten. Das neue Ablagesystem (Actanova) führe zu grösseren Veränderungen, Prozesse würden überprüft. Im BFS sei die Harmonisierung der Datenerfassung eine grosse Herausforderung. Die Einreihung der StatistikerInnen werde überprüft (ursprünglich eine Forderung des VPOD), die Funktion soll amtsübergreifend einheitlich klassiert werden (ev. mit Varianten Junior-/Senior-StatistikerIn). 2020 soll ein Bericht vorliegen, danach erfolge vermutlich eine etappierte Umsetzung.
Betreffend genereller Lohnmassnahmen sind GS EDI und VPOD sich einig: Es müssen dafür die nötigen Mittel budgetiert werden und die Departemente dürften nicht gezwungen werden, Lohnmassnahmen mit Einsparungen im Personalbudget (sprich: Stellenabbau) kompensiert werden, wie dies nun für 2019 teilweise passiert ist.
Der VPOD überreichte dem GS die Forderungen des VPOD Bund zum Frauenstreik (revindications), empfahlt dem EDI, zum Frauenstreik Stellung zu beziehen.
Zudem besprach der VPOD mit dem GS das Ergebnis unserer Umfrage zu den Forderungen zur besseren Vereinbarkeit (résultats sondage).
Immerhin: In der Regel ist das EDI fortschrittlicher als der Rest der Bundesverwaltung.

Ein nächstes Gespräch findet spätestens in einem Jahr statt.

BLW

Am 25. Juni 2018 traf sich der VPOD mit der Direktion BLW: Direktor Lehmann wird per 1.7. 2019 pensioniert, die Stelle wird im Oktober 2018 ausgeschrieben und die Nachfolge sollte bis März 2019 bestimmt sein. Trotz schlechter Ergebnisse in der Personalbefragung beim Punkt "Oberste Leitung" ist der Direktor der Meinung, dass die Fortsetzung der bisherigen Projekte (offene Lokaltermine zur Diskussion, wo der Schuh drückt, Montagsinfo aus der GL) der richtige Weg sei. Zentrale Massnahmen aufgrund der Personalbefragung seien nicht geplant aber in einem Divisionsbereich sei der Handlungsbedarf erkannt. Betreffend Agroscope komme es zu Verzögerungen und der Bundesrat werde bald über Varianten und Vorgehen beraten.

WBF

Am 29. März 2018 trafen sich die Personalverbände mit dem Generalsekretariat WBF (Stv. GS Hr. Markwalder, HR-Chef Hr. Wüthrich). Im Zentrum standen dabei Agroscope und BWO. Informiert wurde zudem, dass im WBF keine weitere Projekte laufen, von denen das Personal einschneidend betroffen wäre. Zudem wurden die Ergebnisse der Personalbefragung in den Verwaltungseinheiten des WBF und der Handlungsbedarf diskutiert und der VPOD forderte, dass neben den Richtlinien des EPA zu mobilem Arbeiten nicht jede Verwaltungseinheit noch zusätzliche Auflagen macht für die Bewilligung vom Home Office. Dafür setzt sich auch das GS WBF ein. Zudem wurde über Agroscope und BWO diskuteirt (siehe dort).

BWO (Bundesamt für Wohnungswesen)

Der VPOD hat sich engagiert gegen den Abbau und die Verlagerung des BWO und unterstützt nun das betroffene Personal.
Der VPOD hat eine Studie publik gemacht, welche einen Ausbau des BWO zu einem Kompetenzzentrum empfiehlt und hat gegen den massiven Abbau lobbyiert: Leider mit wenig Erfolg. Das BWO soll bis zu 25% einsparen (ursprünglich waren 30% vorgesehen) und nach Bern verlagert werden. Der VPOD wird sich auch jetzt weiter für das betroffene Personal einsetzen.

Artikel AZ-Medien vor dem Entscheid
Artikel AZ-Medien nach dem Entscheid

Hintergrund: Der Bundesrat hat im Mai 2018 entschieden: Verlegung des BWO nach Bern, Abbau von bis zu 25% der Stellen aber das BWO bleibt ein Bundesamt. Hintergrund gemäss WBF sei, dass die WEG-Förderung sinke bzw. auslaufe wodurch 7 bis 9 Stellen wegfallen würden. Das Gebäude in Grenchen seien schon jetzt zu gross und danach erst recht. Die vorgeschlagene Verlagerung nach Bern würde sicher Jahre dauern, auch wenn das WBF davon ausgehe, dass ein Neubau nicht nötig sein werde.
Der VPOD wies darauf hin, dass der Moment für die Diskussion stossend sei: Kurz vor der Behandlung der Initiative des Mieterverbandes, welche dem BWO mehr Aufgaben geben würde bzw. der Diskussion über einen Gegenvorschlag (10 Jahre Wohnbauförderung). Zudem sei die Verlagerungspolitik (von Bern nach Grenchen und evtl. wieder zurück nach Bern) für das Personal (und die Region) stossend.
Die deponierte Frageliste wird vom WBF schriftlich beantwortet und die Antworten sollen im Intranet zugänglich gemacht werden.

Dein Kontakt für Rückmeldungen und Vorschläge, die der VPOD im Rahmen der Sozialpartnerschaft in deiner Verwaltungseinheit einbringen soll.

VPOD Bern
Monbijoustr. 61
CH 3000 Bern 23

Telefon: +41 (0)31 371 67 45
Fax: +41 (0)31 372 42 37

Christof Jakob, Gewerkschaftssekretär VPOD: «Ich nehme deine Anregungen zur Personalpolitik in deinem Bundesamt gern entgegen.»