Aktuelles aus den Verwaltungseinheiten des Bundes

Bringe ein, was der VPOD in deinem Amt / deiner Verwaltungseinheit vertreten soll.

Der VPOD trifft sich regelmässig mit Direktion und HR von Verwaltungseinheiten des Bundes. Gerne bringen wir dort (ohne Nennung von Namen) die Stimmung der Angestellten und Anregungen des Personals ein.
Fragen und Anregungen bitte an: christof.jakob(at)vpodbern.ch

SEM

Am 24. Juni 2020 trafen sich Personalverbände und zwei Vertreter der Personalkommission mit GL und HR des SEM (Hr. Gattiker, Fr. Büschi, Hr. Stettler, Hr. Martelli, Fr. Stoppia).

Staatsekretär Gattiker wies darauf hin, dass seit 2011 ca. 350 Stellen im SEM aufgestockt wurden. Ein Teil muss jetzt wegen der tiefen Aylzahlen wieder abgebaut werden. Aktuell sei der Personalbestand auf 20'300 Erledigungen eingestellt, mit dem Abbau von 45 befristeten Stellen seien noch 17'300 Erledigungen möglich.
Aufgrund der Fluktuation rechnet das SEM mit ca. 30 Abgängen im 2. Halbjahr bei denen interne Bewerbungen bevorzugt werden müssen. Frühpensionierungen und freiwillige Stellenreduktionen werden begrüsst, finanzielle Anreize dafür seien aber nicht möglich. Welche Stellen wegfallen würden, richte sich primär nach dem Bedarf. Auf die Rückfrage des VPOD, ob auch soziale Kritieren (z.B. Alter) einbezogen würde, wurde darauf verwiesen, dass bei Härtefällen Lösungen gesucht würden.
Die Schliessung von Bundeszentren sei aktuell kein Thema. Aufgrund der Öffnung der Grenzen stiegen die Gesuchszahlen nun wieder an.

Aufgabenüberprüfung im EJPD: Innert 4 Jahren sollen 5% der Stellen abgebaut werden, um Freiraum zu schaffen für geplante Aufstockungen aufgrund neuer Augaben. Vorgesetzte sollen Fragebogen ausfüllen, wo Verzicht, Reduktion oder Effizienzsteigerungen möglich sind. Im November 2020 soll das SEM Vorschläge ans EJPD machen, die Umsetzung ist ab Januar 2022 geplant.

Informiert wurde zudem, wie die Rückkehr aus dem Homeoffice indrei Phasen ablaufen wird.

Während Stundenlohnangestellte im SEM für die Ausfälle vom SEM entschädigt wurden, war bisher unklar, was mit den Verdienstausfällen für die Dolmetschenden (Mandatsverträge) passiert. Nun ist nach Gesprächen mit dem seco klar, dass sich Dolmetschende deswegen ans RAV wenden können und sie als «Arbeitnehmende auf Abruf» eingestuft werden.
Das SEM weist zudem darauf hin, dass mit den neuen Regelungen für Stundenlohnangestellte und Dolmetschende klare Verbesserungen seien: Für das SEM entstünden dadurch jährlich Mehrkosten von 10% entstünden.

Gemäss Staatsekretär Gattiker habe der Frauenstreik und die Frauenstreikgruppe im SEM wichtige Diskussionen im SEM ausgelöst. Neu seien einige junge Frauen (einige im Jobsharing) in Kaderpositionen gekommen. Aktuell werde ein externer Auftrag ausgeschrieben der klären soll, wo im SEM betreffend Chancengleichheit noch Handlungsbedarf für Verbesserungen bestünde insbesondere in den Bereichen Lohn, Frauen im Kader und Vereinbarkeit, evtl. auch betreffend sexueller Belästigung.

Hintergrund vorheriges Gespräch: Am 20. November 2019 trafen sich die Personalverbände und eine Vertretung der Personalkommission mit der Geschäftsleitung (GL) und dem HR des SEM (Fr. Büschi, Hr. Stettler, Fr. Stoppia, Hr. Weder, tw. Fr. Maurer).
Es gäbe weniger Gesuche als erwartet, altrechtliche Fälle sollten bis Herbst 2020 abgebaut sein. Das neue schnellere Verfahren sei sehr ressourcenintensiv. 68 Stellen seien bis Ende 2020 befristet und sollen voraussichtlich weitergeführt werden, aber einen Stellenabbau (über Fluktuationen) gäbe es wohl, weil die altrechtlichen Pendenzen bald abgebaut seien (15-20 Stellen). Klarheit gäbe es ca. im Mai 2020. Die Neustrukturierung sei gut gelaufen, der Frauenanteil im Kader habe sich deutlich erhöht (u.a. 11 Jobsharings).
Der VPOD brachte die sehr grosse Unzufriedenheit von Dolmetschenden und Stundenlohnangestellten zur Sprache: Monatelang war das SEM nicht zu Gesprächen bereit und letzte Woche wurden alle Vorschläge für materielle Verbesserungen abgelehnt. Der VPOD kündigte Aktionen/Streiks an. Das SEM entschuldigte sich für die Verzögerungen und erklärte, dass es bis Ende Jahr Verhandlungen mit dem VPOD geben werde,z.B. soll die Entschädigung bei Interviews, die kürzer sind als vorgesehen, verrbessert werden. (PS: Nach Rücksprache mit den Betroffenen wartet der VPOD nun die Verhandlungen bis Weihnachten ab.)
Auf Intervention des VPOD hat das SEM nun für alle Stellen definiert, ob sie direkt/indirekt oder gar nicht von den Asylzahlen und der befristeten Finanzierung abhängen. Aufgrund dessen sollen neue Stellen befristet oder unbefristet ausgeschrieben werden.
Der VPOD informierte zudem die SEM-Leitung, dass das BBL die Reinigung im SEM nicht mehr selber machen sondern an private Firmen auslagern wolle. Erfahrungsgemäss verschlechtern sich damit nicht nur die Anstellungsbedingungen des Personals sondern auch die Qualität der Reinigung leidet. Das SEM prüft nun, ob sie diese Auslagerung (auch wegen Sicherheitsbedenken) noch verhindern kann.
Ein nächstes ordentliches Treffen ist im Juni 2020 geplant.

EDA

Am 29. Mai 2020 fand unter Leitung von Direktorin Tanja Dussey-Cavassini ein sozialpartnerschaftliches Gespräch per Skype statt. Hier eine stichwortartige Zusammenfassung:

  • Versetzungsrunde 2020: Sondersituation infolge COVID-19. Bisher verlaufe alles eigentlich gut: Task Force Transfer eingesetzt. Einige Versetzungen müssen wegen fehlenden Luftverkehrsanbindungen verzögert werden. Auch wegen Quarantänebestimmungen, welche z.T. nicht zumutbar seien. Leute auf Posten unter schwierigen Bedingungen werden nach Möglichkeit im Rahmen von R+R ausgetauscht. Infoline wurde erstellt. Mehr beschäftigt aber das Personal, dass der Ferienbezug im Ausland sehr ungewiss sei.
  • Umfrage «Zufriedenheit Versetzungsprozess»: Umfrage wurde zusammen mit Personalverbänden Dip und Kons vorbereitete. Rückmeldungen der M7Aüberwiegend positiv. Allerdings gewisse Kritik an Versetzungsprozessen. Bei Linie nur eine Rückmeldung von 50%.
  • Neuer Blog «Lernende Organisation»
  • Revision VBPV-EDA: Änderung/Präzisierung praktische Ausbildung EDA-Karrieren: Diese kann an der Zentrale und/oder im Aussennetz stattfinden.
  • Varia: Telearbeit – Mittteilung BRIC erfolgt.

Neubau Zollikofen: Am 14. Mai 2020 informierte das EDA die Personalverbände zum Stand betreffend Neubau in Zollikofen für 1'040 Arbeitsplätze, welcher Mitte 2023 bezogen werden soll. Alle würden einen persönlichen Arbeitsplatz haben, allerdings sind gemäss BBL nur 10% Büros für 1-2 Personen, aber 40% für 3-4 und 50% für 5 und mehr Personen vorgesehen. Wer in den Einzelbüros sein werde, würden die Sektionen erarbeiten: Das seien nicht einfach Chefbüros, da ja die Vorgesetzten sehr viel abwesend seien. Die Frage des VPOD, wie viele Arbeitsplätze pro Raum das Maximum sein werde, konnte das EDA noch nicht beantworten. Die Pulte werden höhenverstellbar sein, Sichtschutz sei bei Bedarf vorhanden. Fenster liessen sich öffnen. Eine direkte Verbindung zum Bahnhof Zollikofen werden bis zur Eröffnung noch erstellt. Eine Krippe könne nicht gebaut werden (nicht zonenkonform), sei aber in der Nähe vorhanden. Aufgrund der Inputs des VPOD wird das Mobilitätskonzept (Anbindung des Langsamverkehrs sowie Sharekonzept für Elektromobilität) und das Behindertenkonzept (Erschiessung mit Liftanlagen) noch mit den jeweiligen Fachstellen nachgeprüft.
Das Personal wird über die Team-Vertretungen einbezogen. Diese entscheiden selber, ob sie jeweils alle KollegInnen einbeziehen oder nicht. Bei früheren Umbauprojekten (z.B. Campus Liebefeld) kritisierte der VPOD den mangelnden Einbezug des Personals. Der VPOD ist erfreut, dass dieser im EDA aktiver gemacht wird.
Es versteht sich, dass viele Fragen zur Zeit noch offen sind. Positiv ist, und dies wertet der VPOD als Erfolg seiner Anregung in einer Frühphase des Projekts, dass beim Umzug nicht durch die Aspekte der «Hardware», d.h. die physische Zügelei, sondern auch die «weichen Faktoren» durch ein spezialisierte Firma begleitet werden.

Hintergrund frühere sozialpartnerschaftliche Gespräche mit dem EDA: Der VPOD, die weiteren Personalverbände und die Interessengruppen des EDA trafen sich am 20. August 2019 mit der Direktion EDA unter Leitung von Bundesrat Cassis. BR Cassis stellte AVIS28 vor. Eine Klärung, was ein Botschafter/Konsul 2028 können müsse, stärke die Identität. Durch Möglichkeiten der Aus- und Weiterbildung soll auch Wertschätzung gezeigt werden und das entsprechende Ziel sei auch für 2020 wieder gesetzt. Die Personalreform sei erfolgreich umgesetzt, 800 Stellen neu eingestuft - häufiger höher als tiefer.
Der VPOD bedankte sich für das wichtige Engagement, verwies aber darauf, dass zum EDA auch die allgemeinen Dienste und die lokalen Mitarbeitetenden gehörten, die sich oft vergessen vorkämen, weil ihre Anliegen selten im Fokus lägen. Zudem berichtete der VPOD über Rückmeldungen aus der DEZA, wo viele die gemachten Tiefereinreihungen (v.a. von LK 25 zu LK 24) nicht verstehen und den Eindruck bekommen, dass ihre Arbeit nicht wertgeschätzt werde. Dies löste eine längere Diskussion aus (mehr dazu auf Anfrage). Ein nächstes sozialpartnerschaftliches Treffen mit dem Bundesrat finde ca. in einem Jahr statt.

Agroscope

Am 14. Mai 2020 fand ein Skype-Gespräch von Personalverbänden, CPK, die Leitung und HR agroscope und HR GS WBF. Wir wurden über die Arbeit der Task Force Corona in informiert. Der VPOD brachte die Rückmeldungen zu unterschiedlicher Umsetzung in der Praxis ein und dass die Kommunikation in den Teams teilweise gut weiterging, andernsorts aber zum Erliegen kam.

Frau Reinhard informierte über das Zukunftsprojekt Agroscope und Diskussionen gab es insbesondere über die Konsequenzen für das Personal. Mitarbeitende müssten ca. ein Jahr vor dem Umzug entscheiden, ob sie den Wechsel des Arbeitsortes machen wollen oder nicht. Agroscope unterstützt mit Begleitmassnahmen (Weg-, Umzugskosten...). Offen ist noch, ob auch befristet Angestellte, die Arbeitsort wechseln müssen, Anrecht auf Sozialplanmassnahmen haben werden. Wer nicht Arbeitsort wechseln will, könnte in letzter Konsequenz die Stelle verlieren. Bei den weiten Wechseln (über die Sprachgrenze) sei klar, dass für 6 Monate eine Vereinbarung unterzeichnet werde - vor einer allfälligen Kündigung. Einigen wenigen Angestellten im Infrastrukturbereich könne voraussichtlich innerhalb von Agroscope keine neue Stelle angeboten werden (z.B. wegen der Schliessung der Kantinen in Tänikon und Posieux).
Ein nächstes Sozialpartnergespräch ist für Herbst 2020 vorgesehen.

Bundesamt für Statistik (BFS - OFS)

Texte français ci-dessous

Am 20. April 2020 fand eine Skype-Besprechung der Personalverbände (VPOD, PVB, Transfair) mit Hr. Direktor Ulrich, Fr. Meier, Fr. Mehira und Hr. Maccecchini statt. Informiert wurde über die Corona-Situation, die zur Verspätungen einzelner Projekte führt. Aus Sicht der Personalverbände werden im BFS die Weisungen des EPA korrekt umgesetzt (z.B. volle Erfassung Soll-Arbeitszeit bei Betreuungsaufgaben, zu wenig Arbeit oder technischen Problemen möglich). Ferien können wenn möglich verschoben werden, es sei aber nicht möglich, dass alle ihre Ferien erst in der 2. Jahreshälfte beziehen würden. Die Vorgesetzten hätte da einen gewissen Entscheidspielraum.
Der VPOD sprach die Probleme in der Sektion SOZAN an. Diese seien von der Direktion wahrgenommen worden, es habe Führungsgespräche gegeben und die Situation habe sich verbessert. Der VPOD wies zudem darauf hin, dass sich einige BFS-Angestellte durch PERS zu wenig unterstützt fühlten. Gemäss Hr. Maccecchini habe PERS jetzt wieder etwas mehr personelle Ressourcen.
Betreffend Lohnklasseneinreihung der wissenschaftlichen Mitarbeitenden laufe die Überprüfung noch. Von den 257 Mitarbeitenden in Lohnklasse 22 würden gemäss Analyse wohl wenige ins 21 gehören, mehr aber eher in Lohnklasse 23 oder 24. Der Bericht an Bundesrat Berset sei aber noch nicht fertig. Die für 2021 geplante Gesamtüberprüfung aller Stellen im Amt verzögere sich wegen der Corona-Situation etwas auf Ende 2021.
Verzögerungen gäbe es auch bei der neuen Hausordnung.
Das Frauenstreikkollektiv mache jetzt konkrete Anträge, über welche die GL dann offiziell entscheiden werde.
Eine nächste ordentliche Sitzung ist für den 1.12. 2020 geplant.

Hintergrund - vorletzes Gespräch mit dem BFS: Am 4. November 2019 trafen sich die Personalverbände mit Hr. Direktor Ulrich, Fr. Meier, Fr. Mehira und Hr. Maccecchini. Betreffend Mehrfachnutzung von Daten (BR-Beschluss vom 27.9.19) wurde darauf hingewiesen, dass dies keinesfalls ein Sparprojekt sei: Es würden zusätzliche Stellen geschaffen, damit das BFS die Rolle einer Drehscheibe betreffend Daten übernehmen könne. Mittel- bis langrfristig könne sich der Arbeitsinhalt ändern (andere Art der Datenerfassung...) und spannender werden. Wichtig sei, dass entsprechende Kompetenzen erworben werden (Projekt Arbeitskompetenz 4.0).
Bei der Lohnpolitik würde die höhere Lohnentwicklung fortgeführt (+2% bei Beurteilung 3, +3,5% bei Beurteilung 4). Per 1.1. 2020 würde den AufholerInnen, die 2016-18 zu tief eingestuft wurden, die Löhne erhöht. Allerdings führe dies nur bei ca. einem Drittel der in dieser Zeit neu Angestellten zu Erhöhungen: 40 Personen erhalten zwischen 280 Fr. und ca. 3'000 Fr. mehr Lohn pro Jahr. Bei 2/3 der in diesen Jahren neu angestellt wurden, sei aber der Spielraum bei der Anstellung genutzt worden und die Löhne seien nicht wirklich zu tief und es gäbe keine Anpassung. Betreffend Lohnklasseneinreihung laufe vorerst eine Analyse, ob die BFS-Löhne systematisch zu tief seien (was vermutet werde) oder nur in einzelnen Bereichen. Angefangen mit den wiss. Mitarbeitenden würden dann bis Ende 2020 alle Lohnklasseneinreihungen überprüft. Der VPOD begrüsst, dass jetzt angegangen wird, was der VPOD bereits im März 2018 gefordert hat (siehe frühere Gespräche unten).
Vor einem Verbot von privaten Elektrogeräten würden zuerst Verpflegungszonen geschaffen (zuerst ein Prototyp) und gemeinsam mit Compers evaluiert. Aus Sicherheits- und Energiegründen sei aber das jetzige System nicht sinnvoll.
Der VPOD brachte zudem ein, dass sich Fälle von Führungsproblemen häuften, was auch andere Verbände bestätigten. Das Thema wird an der nächsten Sitzung vertieft.
Betreffend der Forderungen zum Frauenstreik wurden wir über den aktuellen Stand informiert. Der Direktor möchte doppelspuriges Vorgehen vermeiden und fände sinnvoll, wenn z.B. zwei Vertretungen des Kollektivs in die Compers gingen und diese Themen dort weiterverfolgen würden. Zudem gäbe es bereits eine Stelle für Gleichstellung im BFS. Der VPOD betonte die Wichtigkeit einer wirklichen aktiven Gleichstellungsstelle und forderte den Direktor auf, zu akzeptieren, dass es weiterhin ein aktives Frauenstreikkomitee gibt.
Aus zeitlichen Gründen wurden weitere Themen vertagt auf ein zusätzliches Treffen im Januar 2020.

Office fédéral de la statistique (OFS) (en français)

Le 20 avril 2020, une réunion Skype des associations du personnel (SSP, APC, Transfair) avec M. Ulrich, directeur, Mme Meier, Mme Mehira et M. Maccecchini a eu lieu. Ils ont été informés de la situation à cause de Covid-19, qui entraîne des retards dans certains projets. Du point de vue des associations du personnel, l'OFS applique correctement les instructions de l'OFPER (par exemple, enregistrement complet du temps de travail cible pour les tâches de soutien, trop peu de travail ou problèmes techniques possibles). Les vacances peuvent être reportées si possible, mais il n'est pas possible pour tout le personnel de prendre ses vacances au second semestre de l'année. La ligne aurait une certaine marge de manœuvre pour en décider.
Le SSP-VPOD a abordé les problèmes dans la section SOZAN. La direction les avait remarqués, des discussions avaient eu lieu et la situation s'est améliorée. Le SSP a également souligné que certains employés de l'OFS estimaient que le PERS n'apportait pas un soutien suffisant. Selon M. Maccecchini, PERS dispose maintenant de ressources en personnel légèrement plus importantes.
En ce qui concerne la classification salariale du personnel scientifique, la révision est toujours en cours. Sur les 257 employés de la classe de salaire 22, selon l'analyse, peu appartiendraient probablement à la classe 21, mais plus à la classe de salaire 23 ou 24. Cependant. Le rapport au conseiller fédéral Berset n'est pas encore prêt. L'examen global de tous les postes en fonction prévus pour 2021 a été quelque peu retardé jusqu'à la fin de l'année 2021 en raison de la situation actuelle.
Il y aurait également des retards dans l'application du nouveau règlement intérieur.
Le collectif de grève des femmes fait maintenant des propositions concrètes, sur lesquelles la direction se prononcera ensuite officiellement.
La prochaine réunion ordinaire est prévue pour le 1er décembre 2020.

L'avant-dernier réunion: Le 4 novembre 2019, les associations du personnel ont rencontré M. Ulrich, Mme Meier, Mme Mehira et M. Maccecchini, directeur de l'OFS, et il a été souligné que l'utilisation multiple des données (décision BR du 27 septembre 19) ne constituait nullement un projet d'économie : des postes supplémentaires seraient créés pour que l'OFS puisse jouer le rôle de centre informatique. A moyen et long terme, le contenu du travail pourrait changer (différents types de collecte de données...) et devenir plus passionnant. Il est important d'acquérir les compétences appropriées (projet Compétence professionnelle 4.0).
Dans le domaine de la politique salariale, l'évolution salariale plus élevée serait poursuivie (+2% avec 3, +3,5% avec 4). A partir du 1.1. 2020, les salaires des "rattrapants" qui ont été classés 2016-18 trop bas seront augmentés. Cela n'entraînerait toutefois qu'une augmentation d'environ un tiers des nouveaux employés pendant cette période : 40 personnes recevraient entre 280 et 3000 francs de plus par an en salaire. Cependant, les 2/3 des nouveaux embauchés au cours de ces années ont utilisé la marge de manœuvre et les salaires n'étaient pas vraiment trop bas et il n'y a pas eu d'ajustement. En ce qui concerne la classification des salaires, une analyse est en cours pour déterminer si les salaires de l'OFS sont systématiquement trop bas (ce qui est supposé) ou seulement dans certains domaines. Commencé avec les employé(e)s scientifiques, d'ici la fin de 2020, toutes les classifications salariales des employés seraient alors révisées. Le SSP-VPOD se réjouit que la question qui est maintenant abordée soit celle qu'il a réclamée en mars 2018 (voir les discussions précédentes ci-dessous).
Avant l'interdiction des appareils électriques privés, des zones de restauration seraient d'abord créées (d'abord un prototype) et évaluées conjointement avec Compers. Cependant - du point de vu de la direction - pour des raisons de sécurité et d'énergie, le système actuel n'a aucun sens.
Le SSP-VPOD a également signalé que les cas de problèmes de leadership s'accumulaient, ce qui a été confirmé par d'autres associations. Le sujet sera discuté plus en détail lors de la prochaine réunion.
En ce qui concerne les revendications de la grève des femmes, nous avons été informés de la situation actuelle. Le directeur souhaite éviter une double action et jugerait utile que, par exemple, deux représentant(e)s du collectif devenait part de Compers et s'y penchent sur ces questions. En outre, il y aurait déjà une place pour l'égalité au sein de l'OFS. Le SSP-VPOD a souligné l'importance d'un organisme de promotion de l'égalité véritablement actif et a demandé à la direction d'accepter qu'il y ait toujours un comité de grève de femmes actif.
En raison de contraintes de temps, d'autres questions ont été reportées à une réunion supplémentaire en janvier 2020.

BIT

Am 11.2.2020 fand ein bilaterales Treffen von BIT (Dir. Lindemann, Hr. Zwahlen/Leiter Supportbereiche, Hr. Graf/Leiter HR) und VPOD (Christof Jakob) statt. Das BIT informierte bewusst in einer sehr frühen Phase über die geplante Transformation und versprach, diese sei mit keinen Kündigungen verbunden. Selbstorganisierte interdisziplinäre Teams, mobile Arbeitsformen, Trennung von inhaltlicher, methodischer und personeller Führung waren die Stichworte. Das o.k. des EFD müsse noch eingeholt werden, Zeitplan und Organigramm stünden noch nicht fest. Die Leistung werde alle 10 Wochen im Team gegenseitig (anonym) beurteilt und dies sei neben der Erreichung der Teamziele die Grundlage für die lohnrelevante Personalbeurteilung. Um Fachlaufbahnen zu ermöglichen und grosses Fachwissen besser honorieren zu können, fänden Gespräche mit dem EPA statt, um bessere Möglichkeiten bei der Lohnklasseneinreihung zu erhalten. Externe Anstellungen sollen reduziert werden (zu teuer) aber blieben für befristete Grossprojekte nötig. Das BIT sei bemüht, Kaderstellen wenn möglich mit Frauen zu besetzen.
Das Gespräch fand in einer offenen Atmoshäre statt und die Direktion beabsichtigt, den Dialog mit dem VPOD fortzusetzen.

Hintergrund frühere Reorganisation: Medienmitteilung des VPOD Bundespersonal zu den Entlassungen im BIT vom 15. März 2017

EHB

Am 4.Dezember 2019 trafen sich die Personalverbände mit Hr. Gnägi (EHB-Präsident), Hr. Perdrizat (Direktor a.i.) und Fr. Flühmann (HR).

Im Rahmen der Anerkennung der EHB als Hochschule werden auch die Personal- und Gebührenverordnung überarbeitet. Geplant ist eine stärkere Anlehnung an ETH-Regeln, die mehr Freiraum und bessere Konkurrenzfähigkeit für das wissenschaftliche Personal ermöglichen sollen. Es sei aber nicht vorgesehen, dass es mehr befristete Stellen gäbe. Administratives und technisches Personal seien von Änderungen nicht betroffen. Bei der Überarbeitung im 2020 würden die Mitarbeiterversammlung und die Personalverbände einbezogen.
Trotz Druck durch den EFK-Bericht (Kostenvergleich mit PH, der aus Sicht der EHB-Leitung schlecht ist) plant das EHB keine Sparmassnahmen. 2020 würden drei zusätzliche Stellen geschaffen. Die Anzahl Stellen hänge davon ab, wieviel Drittmittel beschafft werden könnten. Verschiebungen seien aber immer möglich und Optimierungen/Effizenz blieben ein Thema.
Die Überprüfung der Lohngleichheit habe ein Differenz von 3% zuungunsten der Frauen ergeben, was innerhalb der Bandbreite von 5% liege. Der VPOD regte an, dass bei einzelnen Personen, die gemäss der Lohnüberprüfung offensichtlich deutlich weniger verdienten, Korrekturen gemacht werden sollten. Gemäss Frau Flühmann habe es keine solchen "Ausreisser" gegeben.
Bei den Lohnmassnahmen lehnt sich das EHB an das Ergebnis der Lohnverhandlungen beim Bund (0.5% Teuerung, 0.5% Reallohnmassnahmen) an.
Wer mehr wissen oder die 23-seitige Präsentation der EHB möchte: christof.jakob(at)vpodbern.ch

EDI

Am 9. Mai 2019 trafen sich die Gewerkschaft VPOD und die Personalverbände mit Lukas Bruhin und Walter Spizzo im GS EDI. Zu reden gaben vor allem die Ämter BAG und BFS, die vor grossen Veränderungen stehen: Das BAG sei stark gewachsen, habe mehr und komplexere Aufgaben aber nicht alle nötigen personellen Ressourcen erhalten. Das neue Ablagesystem (Actanova) führe zu grösseren Veränderungen, Prozesse würden überprüft. Im BFS sei die Harmonisierung der Datenerfassung eine grosse Herausforderung. Die Einreihung der StatistikerInnen werde überprüft (ursprünglich eine Forderung des VPOD), die Funktion soll amtsübergreifend einheitlich klassiert werden (ev. mit Varianten Junior-/Senior-StatistikerIn). 2020 soll ein Bericht vorliegen, danach erfolge vermutlich eine etappierte Umsetzung.
Betreffend genereller Lohnmassnahmen sind GS EDI und VPOD sich einig: Es müssen dafür die nötigen Mittel budgetiert werden und die Departemente dürften nicht gezwungen werden, Lohnmassnahmen mit Einsparungen im Personalbudget (sprich: Stellenabbau) kompensiert werden, wie dies nun für 2019 teilweise passiert ist.
Der VPOD überreichte dem GS die Forderungen des VPOD Bund zum Frauenstreik (revindications), empfahlt dem EDI, zum Frauenstreik Stellung zu beziehen.
Zudem besprach der VPOD mit dem GS das Ergebnis unserer Umfrage zu den Forderungen zur besseren Vereinbarkeit (résultats sondage).
Immerhin: In der Regel ist das EDI fortschrittlicher als der Rest der Bundesverwaltung.

Ein nächstes Gespräch findet spätestens in einem Jahr statt.

EHB

Am 12.12.2018 fand das jährliche Gespräch mit der Leitung EHB statt (Hr. Gnaegi, Hr. Perdrizat (Fr. Oertle war krank), Fr. Flühmann). Das EHB informierte über laufende Reorganisationsprojekte und betonte dabei, dass damit kein Personalabbau verbunden sei (teilweise werden zusätzliche Stellen geschaffen z.B. im Bereich Digitalisierung).
Nachdem der VPOD vor einem Jahr die ungenügenden Entschädigungen der Personalkommissionsarbeit kritisiert hat, wurden diese nun verbessert. Bei den Lohnmassnahmen richtet sich das EHB in etwa nach der Praxis in der Bundesverwaltung (Details wird das EHB selber in den nächsten Tagen kommunizieren). Der VPOD verlangte, dass das Reglement höhere Lohnentwicklungen ermöglicht und sich dort dem Bund anpasst. Das EHB wird dies nach der Anpassung des EHB-Gesetzes prüfen.

BLW

Am 25. Juni 2018 traf sich der VPOD mit der Direktion BLW: Direktor Lehmann wird per 1.7. 2019 pensioniert, die Stelle wird im Oktober 2018 ausgeschrieben und die Nachfolge sollte bis März 2019 bestimmt sein. Trotz schlechter Ergebnisse in der Personalbefragung beim Punkt "Oberste Leitung" ist der Direktor der Meinung, dass die Fortsetzung der bisherigen Projekte (offene Lokaltermine zur Diskussion, wo der Schuh drückt, Montagsinfo aus der GL) der richtige Weg sei. Zentrale Massnahmen aufgrund der Personalbefragung seien nicht geplant aber in einem Divisionsbereich sei der Handlungsbedarf erkannt. Betreffend Agroscope komme es zu Verzögerungen und der Bundesrat werde bald über Varianten und Vorgehen beraten.

WBF

Am 29. März 2018 trafen sich die Personalverbände mit dem Generalsekretariat WBF (Stv. GS Hr. Markwalder, HR-Chef Hr. Wüthrich). Im Zentrum standen dabei Agroscope und BWO. Informiert wurde zudem, dass im WBF keine weitere Projekte laufen, von denen das Personal einschneidend betroffen wäre. Zudem wurden die Ergebnisse der Personalbefragung in den Verwaltungseinheiten des WBF und der Handlungsbedarf diskutiert und der VPOD forderte, dass neben den Richtlinien des EPA zu mobilem Arbeiten nicht jede Verwaltungseinheit noch zusätzliche Auflagen macht für die Bewilligung vom Home Office. Dafür setzt sich auch das GS WBF ein. Zudem wurde über Agroscope und BWO diskuteirt (siehe dort).

BWO (Bundesamt für Wohnungswesen)

Der VPOD hat sich engagiert gegen den Abbau und die Verlagerung des BWO und unterstützt nun das betroffene Personal.
Der VPOD hat eine Studie publik gemacht, welche einen Ausbau des BWO zu einem Kompetenzzentrum empfiehlt und hat gegen den massiven Abbau lobbyiert: Leider mit wenig Erfolg. Das BWO soll bis zu 25% einsparen (ursprünglich waren 30% vorgesehen) und nach Bern verlagert werden. Der VPOD wird sich auch jetzt weiter für das betroffene Personal einsetzen.

Artikel AZ-Medien vor dem Entscheid
Artikel AZ-Medien nach dem Entscheid

Hintergrund: Der Bundesrat hat im Mai 2018 entschieden: Verlegung des BWO nach Bern, Abbau von bis zu 25% der Stellen aber das BWO bleibt ein Bundesamt. Hintergrund gemäss WBF sei, dass die WEG-Förderung sinke bzw. auslaufe wodurch 7 bis 9 Stellen wegfallen würden. Das Gebäude in Grenchen seien schon jetzt zu gross und danach erst recht. Die vorgeschlagene Verlagerung nach Bern würde sicher Jahre dauern, auch wenn das WBF davon ausgehe, dass ein Neubau nicht nötig sein werde.
Der VPOD wies darauf hin, dass der Moment für die Diskussion stossend sei: Kurz vor der Behandlung der Initiative des Mieterverbandes, welche dem BWO mehr Aufgaben geben würde bzw. der Diskussion über einen Gegenvorschlag (10 Jahre Wohnbauförderung). Zudem sei die Verlagerungspolitik (von Bern nach Grenchen und evtl. wieder zurück nach Bern) für das Personal (und die Region) stossend.
Die deponierte Frageliste wird vom WBF schriftlich beantwortet und die Antworten sollen im Intranet zugänglich gemacht werden.

Dein Kontakt für Rückmeldungen und Vorschläge, die der VPOD im Rahmen der Sozialpartnerschaft in deiner Verwaltungseinheit einbringen soll.

VPOD Bern
Monbijoustr. 61
CH 3000 Bern 23

Telefon: +41 (0)31 371 67 45
Fax: +41 (0)31 372 42 37

christof.jakob(at)vpodbern.ch

Christof Jakob, Gewerkschaftssekretär VPOD: «Ich nehme deine Anregungen zur Personalpolitik in deinem Bundesamt gern entgegen.»