Vereinbarkeit von Beruf und Familie wird verbessert

Erfolg für die vom VPOD Bund lancierte Kampagne!

Neu gilt ab 2020:

- Wer die Stellenprozente wegen Geburt eines Kindes reduziert hat, hat während drei Jahren den Anspruch, den Beschäftigungsgrad wieder um 20% zu erhöhen. Dies hat der Bundesrat am 13.11.2019 beschlossen

- Gemäss «Richtlinien Mobile Arbeitsformen in der Bundesverwaltung» gilt: «Sofern der Arbeitsinhalt, die Reisedauer und die Reisebedingungen eine Arbeitserfüllung während des Arbeitsweges ermöglichen, kann Arbeit auf dem Arbeitsweg bewilligt werden. Die dabei geleistete Arbeitszeit ist vollständig anzurechnen.»
Arbeit auf dem Arbeitsweg wird also anerkannt (nicht wie bisher nur «ausnahmsweise»). Es braucht aber immer noch das o.k. der Vorgesetzten.

Ein grosser Erfolg für die vom VPOD lancierte Kampagne zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie: Gemäss unserer Umfrage bei den Bundesangestellten, waren dies nämlich die zwei wichtigsten Anliegen. Noch sind die Details nicht so, wie wir uns das wünschen, aber die deutlichen Verbesserungen gelten ab 2020.

Hintergrund: Das Thema Vereinbarkeit ist in den Schlagzeilen und wird für die Angestellten immer wichtiger. Der VPOD Bundespersonal hat Forderungen ausgearbeitet und setzt sich für deren Umsetzung ein. Seit Sommer 2018 ist die Kampagne ausgeweitet und auch PVB, Garanto und PVfedpol beteiligen sich: Gemeinsam können wir mehr erreichen!

Hier geht es zur VPOD-Kampagnenseite mit Umfrage, Video zur Veranstaltung mit Bundesrat Maurer, Infos...