Vorstösse zum Bundespersonal im Parlament

Gleich über 6 Geschäfte, die das Bundespersonal betreffen wurde am 17.9. 2018 im Ständerat entschieden - meist anders als im Nationalrat:

  • Angriff abgelehnt: Die Bestimmung zum Teuerungsausgleich bleibt im Gesetz.
  • Zurück in den Nationalrat: Der Ständerat hat die Motion zur Einfrierung des Stellenbestandes abgeschrieben.
  • Lohnsystem bleibt: Die Motionen «Überarbeitung des Leistungslohnsystems für das Bundespersonal» und «Keine übertriebenen Löhne und Sozialleistungen für das Bundespersonal» wurden abgelehnt.
  • Angenommen wurde die Motion zur «Ablieferungspflicht von Bundesangestellten»: Es muss nun eine Lösung gesucht werden, damit es trotzdem attraktiv bleibt, Mandate (z.B. als Publica-Delegierte) wahrzunehmen.
  • In abgeschwächter Form zugestimmt wurde einer Motion zur Reduktion des externen Beratungsaufwandes.

Vor der Debatte im Ständerat führten Personalverbände des Bundes Gespräche und begründeten in einem gemeinsamen Schreiben an die StänderätInnen ihre Haltung.

Schreiben zum Teuerungsausgleich (lettre Conseillers aux États)
Anhang mit Haltung von VPOD und Personalverbänden zu den anderen Vorstössen (annex)