Aktuelle Lohnverhandlungen

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Lohnmassnahmen für 2023

Spitäler und Kliniken Kanton Bern

Die Verhandlungen für die Lohnmassnahmen per 1. April 2023 laufen noch.

Kanton, Bildung, subventionierte Betriebe

Der Grosse Rat hat entschieden: Der Kanton zahlt 2023 nur 0.5% Teuerungsausgleich - und das bei einer Teuerung von aktuell 3%. Bei einem Monatslohn von 5'000 Fr. heisst das unter dem Strich: Monatlich 125 Franken weniger in der Brieftasche. Und das in Bereichen, wo die Löhne eigentlich steigen sollten, weil der Kanton Bern eh schon schlecht bezahlt und Personalmangel besteht wie z.B, in Gesundheits- und Lehrberufen. 1500 Betroffene hatten am 18. November 2022 in Bern für die volle Teuerung protestiert.

Für individuelle Lohnmassnahmen stehen für die Kantonsverwaltung 1.5% zur Verfügung. Davon werden 0.8% aus Rotationsgewinnen finanziert. Da es diese bei vielen Institutionen nicht gibt, stehen dort nur 0.7% zur Verfügung für individuelle Lohnmassnahmen.
Die Mittel sollen in der Verwaltung insbesondere bei Mitarbeitenden mit guten Beurteilungen, die im unteren Bereich der Bandbreite eingestuft sind bzw. Lohnrückstände haben, eingesetzt werden.

Lehrkräfte erhalten ab August 2023 folgende Erhöhung ihrer Gehaltsstufen:
4 Gehaltsstufen bei 1-7 Jahren Berufserfahrung
3 Gehaltsstufen bei 8-17 Berufsjahren
2 Gehaltsstufen bei über 18 Jahren Erfahrung
Zudem sind individuelle Korrekturen für «AufholerInnen» möglich.

Bundesverwaltung

In der dritten Verhandlungsrunde am 17. November 2022 einigten sich Bundesrat Maurer und die Personalverbände auf einen Kopromiss mit generell 2.5% Teuerungsausgleich für alle Angestellten (ausgenommen sind Mitarbeitende mit einer Besitzstandgarantie). Das Verhandlungsergebnis wurde am 2. Dezember vom Bundesrat bestätigt. Vereinbart wurde auch, dass die nicht voll gewährte Teuerung (diese beträgt voraussichtlich 3%) festgehalten und 2023 wieder thematisiert wird. Der VPOD wird sich dafür einsetzen, dass die volle Teuerung nachgewährt wird.

Lohnmassnahmen für 2022

Spitäler und Kliniken Kanton Bern

Unterschiedliche Lohnmassnahmen gibt es per 1. April 2022 in den GAV-Spitälern im Kanton: Total belaufen sich diese im Spital Biel auf 2.8%, bei der Insel Gruppe auf 1.5% und bei den Übrigen auf 0.8% (plus 0.2% einmalige Zahlung).

Detaillierte Tabelle mit den Lohnmassnahmen per 1.4. 2022 in den Spitälern im Kanton Bern
Medienmitteilung des VPOD Bern vom 22.12. 2021 zu den Lohnmassnahmen in den Spitälern

Kanton, Bildung, subventionierte Betriebe

Der VPOD hat sich im Grossen Rat für höhere Lohnmassnahmen eingesetzt: Diese wären insbesondere den Institutionen in Pflege und Betreuung, die Lohnerhöhungen kaum aus Rotationsgewinnen finanzieren können, zu Gute gekommen. Der Rat lehnte diese am 6.12. 2021 leider alle Anträge ab und es bleibt beim reduzierten Lohnbudget, das eine Erhöhung von nur 0.4% vorsieht (plus allfällige Rotationsgewinne - beim Kantons- und Lehrpersonal sind dies 0.8% und damit Total 1.2%).

Die Mittel sollen in der Verwaltung insbesondere bei Mitarbeitenden mit guten Beurteilungen, die im unteren Bereich der Bandbreite eingestuft sind bzw. mit Lohnrückständen, eingesetzt werden.

Lehrkräfte erhalten ab August 2022 folgende Erhöhung ihrer Gehaltsstufen:
4 Gehaltsstufen bei 1-7 Jahren Berufserfahrung
3 Gehaltsstufen bei 8-17 Berufsjahren
2 Gehaltsstufen bei über 18 Jahren Erfahrung
Zudem sind individuelle Korrekturen für «AufholerInnen» möglich.

Bundesverwaltung

An den Lohnverhandlungen vom 2. November 2021 konnten die Personalverbände erfolgreich einen Teuerungsausgleich von 0.5% ab Januar aushandeln.Noch in den Verhandlungen vom 31. Mai 2021 wollte Bundesrat Maurer nichts davon wissen und stellte nichts dafür ins Budget ein. Damit bleibt klar, dass die Teuerungsausgleich beim Bundespersonal nicht mehr in Frage gestellt wird!

  • Ergebnis Lohnverhandlungen Vorjahre

    Hier die Ergebnisse der Lohnverhandlungen bei Bund, Kanton Bern, Institutionen und Spitälern der letzten Jahre.